Mieter von rund 600.000 Wohnungen schauen bei Bablers Mietpreisbremse durch die Finger. Dort sind die Kosten wegen eines „Zinsdesasters“ in einzelnen Fällen sogar um 20 bis 30 Prozent explodiert. Kritik daran gibt es auch aus den roten Reihen.Was Mieterschützer jetzt vom Vizekanzler fordern.
„Die Politik hat schlichtweg auf die größte Mietergruppe vergessen“, kritisiert ausgerechnet der SPÖ-Bundesrat Martin Peterl, Geschäftsführer der Mietervereinigung Niederösterreich-Burgenland. Er kritisiert damit – zumindest indirekt – auch SPÖ-Chef Andreas Babler, denn dessen viel gepriesene Preisbremse gilt zwar für Gemeindewohnungen und Altbauten und künftig auch abgeschwächt am „freien Markt“, doch bei Genossenschaften zieht sie überhaupt nicht. Dabei machen sie den größten Teil der Mietwohnungen aus, österreichweit sind es über 600.000 Wohnungen, rund 40 Prozent des ganzen Markts.
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