Causa Trump/Infantino

Taskforce-Leiter legt nach und Balogun meldet sich

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Von krone Sport

Die aufgehobene Rotsperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun nach Intervention von US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Boss Gianni Infantino ist der große Aufreger der laufenden Fußball-WM und lässt auch den betroffenen Kicker selbst nicht zur Ruhe kommen. Nun hat sich der 25-Jährige über seine Gedanken nach der Entscheidung geäußert. Noch vor wenigen Tagen sorgte der Geschäftsführer der WM-Taskforce des Weißen Hauses für neue Aufregung. 

„Meine erste Reaktion war, dass ich froh war, wieder im Team zu sein. Aber als ich darüber nachdachte, wusste ich, dass dies für viele Kontroversen sorgen würde“, erklärte Balogun gegenüber „CBS Mornings“. Der US-Stürmer war nach der Aufhebung seiner Rotsperre in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. 

Vor allem, nachdem bekannt wurde, dass Präsident Trump in der Causa aktiv wurde und bei Infantino interveniert hat. Die Sperre, die der US-Topscorer im WM-Sechzehtnelfinale kassiert hatte, wurde zur Bewährung ausgesetzt und er durfte doch noch im Achtelfinale gegen Belgien antreten. 

Die Empörung war groß – mit Auswirkungen auch auf die US-Kicker, wie Balogun bestätigt. „Ich konnte bei meinen Teamkollegen fast ein wenig Nervosität erkennen, weil das eine so einzigartige Situation ist. Aber je näher das Spiel rückte, desto mehr versuchte ich, mich so gut wie möglich zu konzentrieren, doch es war schwierig – es gab viel Lärm von außen, und das lässt sich nur schwer ignorieren.“ 

Giuliani bleibt bei seiner Linie
Am Ende mussten sich die US-Boys klar mit 1:4 geschlagen geben und ernteten Kritik und Spott gleichermaßen. Aus dem Umfeld von Präsident Trump gab es unterdessen kein Einlenken. Der Leiter der WM-Taskforce des Weißen Hauses, Andrew Giuliani, erklärte zuletzt, dass er zu der Entscheidung „einzugreifen“ auch weiterhin stehe. 

Angesichts der hohen Summen, die die USA für das WM-Turnier ausgegeben hätten, wollte man sicherstellen, dass „das Turnier auf dem Spielfeld fair abgewickelt werde“, so Giuliani, der gegenüber der „Daily Mail“ zudem erklärte: „Ich bin stolz auf diese Mannschaft, die selbst an ihren tiefsten Tiefpunkten ihren großartigen Charakter unter Beweis stellen konnte, und genau darauf habe ich meinen Fokus gelegt.“

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