Chinesische Hacker bereiten sich nach Darstellung der USA auf einen etwaigen Konflikt vor. Dazu infiltrierten sie die kritische Infrastruktur, erklärte Morgan Adamski, die Leiterin des Cyber Command der USA.
Die gegenwärtigen, von China ausgehenden Einsätze zielten darauf ab, „im Falle einer größeren Krise oder eines Konflikts mit den USA einen Vorteil zu erlangen“. Adamski sprach auf der Sicherheitskonferenz Cyberwarcon in Arlington im US-Staat Virginia.
Peking weist Vorwürfe zurück
Eine Stellungnahme der chinesischen Botschaft in Washington lag zunächst nicht vor. Die Regierung in Peking weist Vorwürfe zurück, sie sei in Cyberattacken auf US-Einrichtungen verwickelt.
Am Vortag hatte der US-Senator Mark Warner der Zeitung „Washington Post“ erklärt, ein mutmaßlich mit China in Verbindung stehender Angriff auf US-Telekomkonzerne sei wohl der schlimmste seiner Art in der Geschichte der USA.
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