Nicht nur Österreich ärgerte sich, als Riyad Mahrez in der Nachspielzeit des letzten WM-Gruppenspiels zum 3:2 für Algerien traf. Auch seine eigenen Teamkollegen waren mit dem Tor ihres Kapitäns nicht d‘accord.
Beim Stand von 2:2 schien es bereits ausgemacht, dass Österreich und Algerien die Partie gemütlich runterspielen würden – logisch, wären bei diesem Ergebnis doch beide Mannschaften weiter.
Lose-Lose-Situation?
Dass Mahrez dann in der Nachspielzeit noch einmal durchzog und Algerien mit 3:2 in Führung brachte, sorgte bei Rot-Weiß-Rot für Schock, bei den Afrikanern für Unverständnis. Denn: Mit einem Remis hätten die Algerier gut leben können, würden sie doch damit auf die Schweiz und nicht auf die vermutlich stärkeren Spanier treffen.
Auf X und Co. drehten nun Bilder ihre Runden, die zeigen sollen, wie sich Mahrez‘ Teamkollegen über das Tor beschwerten. Das sei so nicht ausgemacht gewesen. Gut für Algerien – und ganz nebenbei auch für Österreich –, dass Sasa Kalajdzic in der sprichwörtlich letzten Sekunde des Spiels doch noch zum 3:3 traf und die Sechzehntelfinal-Paarungen wieder in Ordnung brachte.
„Ich muss den Lauf machen, ich muss Fußball respektieren“, begründete Mahrez seinen Treffer nach Schlusspfiff. „Ich muss versuchen zu treffen, genauso wie sie versuchen zu treffen.“
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