Ferraris Extrem-Modell ist der Nachfolger des Ferrari Enzo, heißt schlicht "LaFerrari", ist ein Hybrid-Fahrzeug und der schnellste Serien-Ferrari aller Zeiten. Neben dem 800 PS starken 6,3-Liter-V12 sorgt ein 163-PS-Elektromotor für Vortrieb. Die Fahrleistungen sind atemberaubend: Nur 15 Sekunden sollen bis 300 km/h vergehen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 350 km/h.
Der Zweitürer mit dem Hy-Kers-System aus der Formel 1 nimmt dem Enzo auf der Hausstrecke in Fiorano fünf Sekunden ab und ist drei Sekunden schneller als der aktuelle F12 Berlinetta. Die nur 60 kg schweren Lithium-Ionen-Batterien werden sowohl durch Bremsenergie-Rückgewinnung als auch durch den Verbrenner gespeist. Der Karbon-Renner mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe wird nur 499 Mal gebaut und kostet 1 Million Euro plus Steuern.
Ähnlich teuer (866.000 Pfund) und mit 375 Exemplaren noch etwas seltener ist der McLaren P1, ebenfalls ein Hybrid. Mit einer Systemleistung von 673 kW/916 PS beschleunigt der Zweisitzer in 17 Sekunden auf 300 km/h. Der Norm-CO2-Ausstoß liegt unter 200 g je km. Das ist sportlich in doppelter Hinsicht. In der Mitte platziert ist der 3,8 Liter große Downsizing-V8 mit Turboaufladung. Im reinen Elektroantrieb fährt der P1 bis zu 20 km weit – allerdings mit einer Maximalgeschwindigkeit von lediglich 48 km/h.
Und dann gibt's da last not least noch den Lamborghini Veneno, der zum Preis von drei Millionen Euro plus Steuern nur drei Mal gebaut wird. Er sieht aus, als wäre er insgesamt ein einziges Leitwerk, angetrieben wird er von einer leistungsgestärkten Version des Aventador-Motors mit 750 PS. Er schafft den Stammtischsprint allradgetrieben in 2,8 Sekunden und erreicht 355 km/h. Das komplette Chassis ist als CFK- Monocoque gefertigt, die Außenhaut aus Kohlefaser, und im Interieur wurden Lamborghini- patentierte Materialien wie Forged Composite und CarbonSkin verwendet.
Nun also die Frage: Wer ist der großartigste dieser Supersportler?
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