Der 2,5-Liter-Benziner kommt im RS Q3 auf 310 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 420 Nm zur Verfügung. Die Kraft wird über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und eine Lamellenkupplung je nach Bedarf an alle vier Räder verteilt. Der Spurt auf Tempo 100 soll so in 5,5 Sekunden absolviert sein, die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Dank Spritsparmaßnahmen wie einer Start-Stopp-Automatik und einer bedarfsgerecht gesteuerten Ölpumpe soll der Kraftstoffverbrauch lediglich 8,8 Liter auf 100 Kilometern betragen.
Beim Fahrwerk hat Audi nach eigenen Angaben auf kompromisslose Sportlichkeit verzichtet, und Wert auf Komfort und Alltagstauglichkeit gelegt. Gegenüber dem Standardmodell wurde jedoch die Karosserie um 2,5 Zentimeter abgesenkt, den Kontakt zur Fahrbahn stellen wahlweise 19 oder 20 Zoll große Räder her. Die Starter-Batterie wandert zwecks besserer Gewichtsverteilung vom Motor- in den Kofferraum.
Äußerlich zu erkennen gibt sich der RS Q3 unter anderem an einem Wabenmuster im Kühlergrill, seiner speziellen Frontschürze, der mattierten Alu-Dachreling und dem Diffusor mit elliptischem Abgasendrohr . Innen nimmt der Fahrer auf Leder-Alcantara-Sportsitzen Platz, blickt auf grau hinterlegte Instrumente und Zierteile aus Klavierlack. Zur weiteren Ausstattung zählen Xenon-Scheinwerfer und LED-Heckleuchten.
Direkte Wettbewerber muss der Audi nicht fürchten, leistungsmäßig am nächsten kommen dem Ingolstädter noch der 245 PS starke BMW X1 xDrive 28i und der Range Rover Evoque mit 240 PS. Die Markteinführung ist für Herbst geplant.
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