Organisation

Audi

Beschreibung
Die Audi AG mit Sitz in Ingolstadt in Bayern ist ein deutscher Automobilhersteller, der seit den 1960ern dem Volkswagen-Konzern angehört und seit den 2000ern zu den Premiumherstellern gezählt wird. Der Markenname entstand, als Unternehmensgründer August Horch nach Zerwürfnissen mit dem Finanzvorstand seine A. Horch & Cie. Motorwagenwerke Zwickau verlassen hatte und den Namen für ein neues Unternehmen suchte; denn die Namensrechte an „Horch“ gehörten ihm nach dem Ausscheiden nicht mehr. Die Lösung des Problems fand er im Vorschlag des Zwickauer Gymnasiasten Heinrich Fikentscher (Sohn des mit August Horch befreundeten Franz Fikentscher), der Horch ins Lateinische übersetzte. Audi ist der Imperativ Singular von audire (zu Deutsch hören, zuhören) und bedeutet „Höre!“ oder eben „Horch!“. Am 25. April 1910 wurde die Audi Automobilwerke GmbH Zwickau in das Handelsregister der Stadt Zwickau eingetragen. Im Jahr 1928 übernahm der Kleinwagen- und Motorradproduzent Zschopauer Motorenwerke J. S. Rasmussen AG, bekannt durch seine Marke DKW, die Audiwerke AG Zwickau. Beide Unternehmen gingen in der Mitte 1932 gegründeten Auto Union AG, Chemnitz auf, zu der noch die Zwickauer Horchwerke AG und das Fahrzeugwerk Siegmar der Wanderer-Werke in Schönau bei Chemnitz gehörten. Symbolisch zum Ausdruck kam der Zusammenschluss der vier Pkw-Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer im Auto-Union-Firmenzeichen mit den verschlungenen Ringen, welches das heutige Audi-Logo darstellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1949 die Auto Union GmbH nun mit Sitz in Ingolstadt neu gegründet. 1958 übernahm Daimler-Benz eine Mehrheit an der Auto Union, die zwischen 1964 und 1968 dann schrittweise von Volkswagen erworben wurde. Nachdem sich das Unternehmen auf die Marke DKW konzentriert hatte, wurde 1965 erstmals wieder die Marke Audi verwendet. Im Zuge der Fusion 1969 mit den NSU Motorenwerken zur Audi NSU Auto Union AG wurde Audi zum ersten Mal nach 37 Jahren als prägender Bestandteil in den Firmennamen aufgenommen. Hauptsitz war, dem Fusionspartner entsprechend, bis 1985 in Neckarsulm, bevor der Unternehmensname der ehemaligen Auto Union infolge des Auslaufens der Marke NSU auf Audi AG verkürzt wurde und der Sitz wieder zurück nach Ingolstadt wechselte. Zur Audi AG gehören seit 1998 der Sportwagenhersteller Lamborghini und seit 2012 der Motorradhersteller Ducati.
Quelle: Wikipedia

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