Geldregen für Mistral

OpenAI-Rivale aus Paris sammelt 600 Mio. Euro ein

Digital
11.06.2024 15:28
Porträt von krone.at
Von krone.at

Mistral, französischer Anbieter Künstlicher Intelligenz (KI), gab am Dienstag bekannt, 600 Millionen Euro eingesammelt zu haben. Damit summierten sich die Finanzspritzen seit der Gründung vor einem Jahr auf mehr als eine Milliarde Euro.

Der „Financial Times“ zufolge erreicht die Unternehmensbewertung inzwischen fast sechs Milliarden Euro. Bei der vorangegangenen Finanzierungsrunde im Dezember 2023 hatte sie noch bei zwei Milliarden Euro gelegen.

„Finanzierungsrunde garantiert Unabhängigkeit“
„Die aktuelle Finanzierungsrunde garantiert die weitere Unabhängigkeit des Unternehmens, das vollständig unter der Kontrolle der Gründer bleibt“, sagte Mitgründer und Firmenchef Arthur Mensch. Das Geld diene dazu, die Entwicklung der KI „Mixtral 8x7B“ voranzutreiben. Mistral gilt neben Aleph Alpha aus Deutschland als vielversprechender europäischer Anbieter sogenannter Generativer KI, die ChatGPT oder Googles „Gemini“ Konkurrenz machen soll.

Zu den aktuellen Geldgebern zählen den Angaben zufolge der Wagniskapitalgeber Andreessen Horowitz, die Investment-Sparte des Bertelsmann-Verlags, der Chip-Hersteller Nvidia sowie die SAP-Rivalen Cisco und ServiceNow.

Vor einigen Monaten hatte die französische Firma eine Partnerschaft mit Microsoft, das auch eng mit dem Chat-GPT-Entwickler und Mistral-Rivalen OpenAI zusammenarbeitet, bekanntgegeben. Dieser Deal wird von der Europäischen Union (EU) genauer untersucht. Mistral kooperiert außerdem mit der Alphabet-Tochter Google.

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