Der japanische Technologie-Investor Softbank soll sich an einem Einstieg beim französischen Startup Mistral interessieren. Im Rahmen eines solchen Deals könnte der Spezialist für Künstliche Intelligenz (KI) mit mehr als 2 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro) bewertet werden, berichtete Bloomberg am Donnerstag.
Über Details einer Beteiligung hätten die beiden Parteien allerdings noch nicht gesprochen. Bei einer Finanzierungsrunde im vergangenen Dezember war das Unternehmen Insidern zufolge mit zwei Milliarden Euro bewertet worden.
Mistral gilt als wichtiger europäischer Konkurrent für den ChatGPT-Entwickler OpenAI aus den USA. Vor einigen Wochen hatte der Softwarekonzern Microsoft, der bereits eng mit OpenAI zusammenarbeitet, zusätzlich eine Partnerschaft mit der französischen Firma angekündigt. Diesen Deal will die Europäische Union (EU) genauer unter die Lupe nehmen.
Mistral kooperiert außerdem mit der Alphabet-Tochter Google, die mit „Gemini“ ebenfalls einen ChatGPT-Rivalen im Angebot hat.
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