Dieser Wahlkampf wird in die Geschichte eingehen. Die Vorwürfe rund um die grüne Spitzenkandidatin Lena Schilling und die verbockte Krisenkommunikation der Grünen haben ihn dominiert. Aber was haben eigentlich die anderen Parteien gemacht? Die „Krone“ zieht Bilanz über einen einmaligen und schmutzigen Wahlkampf.
Wenig überraschend war Schilling im Mai die Politikerin mit der höchsten Medienpräsenz. Die vom „Standard“ veröffentlichten Vorwürfe gegen die 23-Jährige haben sie wochenlang im Zentrum der Berichterstattung gehalten. Mit 645 Beiträgen liegt sie im APA-Comm-Ranking der EU-Kandidaten weit vor FPÖ-Kandidat Harald Vilimsky mit insgesamt 199 Artikeln, den Spitzen von SPÖ und ÖVP, Andreas Schieder (150 Beiträge) und Reinhold Lopatka (137 Artikel) sowie dem Kandidaten der NEOS, Helmut Brandstätter (86 Beiträge). Diese Medienpräsenz war für Schilling aber alles andere als positiv.
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