Im Rückspiegel dürfte das kleine SUV Peugeot 2008 dank neuer Leuchten künftig mehr Eindruck schinden. Die E-Version fährt zudem schneller und weiter.
Gut dreieinhalb Jahre nach dem Marktstart erhält Peugeots kompaktes SUV-Modell 2008 eine Modellpflege. Erkennungsmerkmal ist eine überarbeitete Frontpartie mit neuem Kühlergrilldesign. Zudem gibt es ein neues Markenlogo und eine neue Scheinwerfergrafik. Das Drei-Krallen-Tagfahrlicht befindet sich nun nicht mehr im, sondern unterm Hauptscheinwerfer.
Innen verbessert sich die digitale Ausstattung. Der Touchscreen für das Infotainmentsystem ist in allen Versionen nun zehn Zoll groß und bietet in den Ausstattungslinien GT und Allure HD-Qualität. Optional hat der Peugeot eine induktive Ladeschale (Serie beim GT).
Die Elektro-Variante e-2008 erhält das auch in anderen Konzernmarken angebotene Update mit einem neuen Motor. Der leistet 115 kW/156 PS statt bislang 100 kW/136 PS und wird mit einer von 50 auf 54 kWh gewachsenen Batterie kombiniert. Weil der neue Motor auch noch weniger verbraucht, steigt die Reichweite von 341 auf nun über 400 Kilometer.
Außerdem stehen zwei 1,2-Liter-Benziner mit 100 PS und 130 PS sowie ein ebenfalls 130 PS starker Diesel zur Wahl. Der Basisbenziner ist ein Handschalter, die stärkeren Aggregate werden mit 8-Gang-Automatik kombiniert. Ab Anfang 2024 will Peugeot eine Mildhybridvariante des starken Benziners in Kombination mit Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe einführen, die dank E-Unterstützung 15 Prozent weniger Benzin verbrauchen soll.
Aktuell startet der 2008 preislich bei rund 28.000 Euro. Mit dem im Sommer verfügbaren Facelift dürften die Preise leicht anziehen.
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