Modellreihe 13

Xiaomi enthüllt Luxus-Smartphone mit Leica-Kamera

Elektronik
26.02.2023 17:00

Der chinesische Elektronikriese Xiaomi hat im Vorfeld der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona sein neuestes Smartphone-Flaggschiff für den europäischen Markt präsentiert. Das Xiaomi 13 wird in gleich drei verschiedenen Modellvarianten - Xiaomi 13, 13 Lite und 13 Pro - erscheinen. Das High-End-Modell fährt eine 50-Megapixel-Kamera mit Leica-Branding und extragroßem 1-Zoll-Bildsensor auf. Dafür muss man allerdings richtig tief ins Börsel greifen …

1300 Euro verlangt Xiaomi für sein ab 13. März in Österreich erhältliches Xiaomi 13 Pro. Dafür will man technologisch freilich auch einiges bieten und stattet die gemeinsam mit dem deutschen Kamera-Urgestein Leica entwickelte 50-Megapixel-Hauptkamera des Pro-Modells mit einem für Smartphone-Verhältnisse riesigen 1-Zoll-Bildsensor von Sony aus. Der soll, gepaart mit lichtstarker F/1.9-Blende und optischer Bildstabilisierung, auch bei schlechtem Licht noch sehr gute Fotos liefern.

Für Weitwinkel- und Zoom-Aufnahmen sind zwei weitere 50-Megapixel-Kameras eingebaut: Die Weitwinkelkamera arbeitet mit einer F/2.2-Blende. Die stabilisierte Zoomkamera bietet dreifache optische Vergrößerung bei hoher Lichtstärke (F/2.0) und soll sich durch das mit Leica entwickelte Linsensystem gut für Portraitaufnahmen eignen. Softwareseitig will man mit verschiedenen gemeinsam mit Leica entwickelten (Farb-)filtern punkten, auch RAW-Aufnahmen sind möglich. Videos werden in 4K-Qualität bei einer Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde mit Dolby-Vision-HDR aufgenommen, auch 8K-Videos sind möglich. Die Frontkamera löst mit 32 Megapixeln auf.

Oberklasse-Prozessor, viel RAM, Dolby Vision
Auch abseits der Kamera ist im Xiaomi 13 Pro Oberklasse-Hardware verbaut. Dazu zählt der aktuell schnellste Qualcomm-Prozessor Snapdragon 8 Gen 2, der auf zwölf Gigabyte LPDDR5-RAM zugreift. Der interne Speicher des nach IP68-Spezifikation staub- und wasserfesten Xiaomi 13 Pro ist wahlweise 256 oder 512 Gigabyte groß. Das 6,73-Zoll-Display setzt auf OLED-Technologie, bietet eine adaptive Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz und - als eines von wenigen Android-Smartphones - Support für das HDR-Format Dolby Vision. Die Auflösung: 3200 mal 1440 Pixel.

Der Akku hat eine Kapazität von 4820 Milliamperestunden und kann via USB-C (120-Watt-Schnellladefunktion) oder drahtlos (Qi) geladen werden. Die unterstützten Funkstandards umfassen 5G, Wi-Fi 7, NFC, Bluetooth 5.3 und die gängigen Navi-Dienste. Gefertigt ist das Xiaomi 13 Pro aus Metall, kratzfestem Glas und einem Keramikwerkstoff. Das 230 Gramm schwere Pro-Modell gibt es in Schwarz und Weiß.

Xiaomi 13: Weniger Megapixel, kleinerer Sensor
Das mit einem Preis von 1000 Euro etwas günstigere Modell ohne Pro-Namenszusatz hat die gleiche Funk- und Prozessorausstattung wie das teurere Modell, allerdings in einem kompakteren Gehäuse mit 6,36 Zoll Diagonale und mit geringerer Display-Auflösung von 2400 mal 1080 Pixeln. 120-Hertz-OLED-Technik und Dolby Vision gibt es aber auch hier. Beim RAM haben Nutzer die Wahl zwischen acht und zwölf Gigabyte, der Speicher ist 256 Gigabyte groß. Der Akku ist mit 4500 Milliamperestunden kaum kleiner als jener des Luxusmodells. Verfügbare Farbvarianten: Schwarz und Grün.

Größere Unterschiede gibt es allerdings bei der Kamera. Zwar hat Xiaomi auch die Kamera des kompakteren Modelles gemeinsam mit Leica entwickelt und ihr ähnliche Features wie im Pro-Modell spendiert, auf den 1-Zoll-Bildsensor muss man aber verzichten. Die Hauptkamera (F/1.8) bietet 50 Megapixel Auflösung, die Tele- und Weitwinkeloptik 10 bzw. 12 Megapixel. Das Chassis ist etwas kantiger als beim Pro-Modell. Die 32-Megapixel-Frontkamera lugt aus einem Loch im Bildschirm. Das Xiaomi 13 verfügt - wie auch das Pro-Modell - über Stereo-Lautsprecher.

Xiaomi 13 Lite: Abgespecktes Modell ohne Leica-Tuning
Zu guter Letzt hat Xiaomi mit dem Modell 13 Lite noch eine Einsteigerversion angekündigt, die mit einem Preis von 500 Euro zwar deutlich günstiger als die anderen beiden Modelle ist, aber auch ein ganz anderes Innenleben hat. Beim Hauptprozessor handelt es sich um Qualcomms Snapdragon 7 Gen 1, der RAM ist acht Gigabyte groß, beim Speicher hat man die Wahl zwischen 128 und 256 Gigabyte. Auf Stereo-Sound und drahtloses Laden wird verzichtet.

Die 50-Megapixel-Kamera verzichtet hier auf optische Bildstabilisierung, die Weitwinkelkamera bietet eine Auflösung von acht Megapixeln und statt einer Zoom- gibt es eine Makrokamera mit nur zwei Megapixeln Auflösung. Auch bei den Funkstandards ist das Lite-Modell nicht ganz so gut aufgestellt wie die teureren Varianten. Das 120-Hertz-OLED-Display mit 6,55 Zoll Diagonale, 120-Hertz-Technik und Dolby Vision ist indes zwischen den beiden anderen Modellen angesiedelt. Verfügbare Farben: Blau, Pink und Schwarz.

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