Für WM-Spiel gesperrt?

Laimer: „Ich dachte mir, wie blöd kann man sein“

Fußball International
01.06.2026 23:25
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

„Ich dachte zuerst, wie blöd kann man sein? Mit einem blauen Auge davongekommen trifft es ganz gut“, sagte Konrad Laimer zu seiner Roten Karte im Testspiel gegen Tunesien.

Der als Linksverteidiger aufgebotene Laimer verhinderte mit einem Handspiel eine Topchance von Chaouat in Minute 37 und sah dafür zunächst die Gelbe Karte. Nach VAR-Intervention entschied der französische Schiedsrichter Jeremie Pignard auf Rot.

„Regeltechnisch richtig“
Nach dem Spiel meinte Laimer am ServusTV-Mikro: „Regeltechnisch ist es eine Rote Karte – wahrscheinlich als letzter Mann. Ich hatte gehofft, dass der Schiedsrichter vielleicht ein bisschen Fingerspitzengefühl zeigt, dass er keine Rote geben muss. Wenn man nur auf die Regel schaut, dann ist es eine richtige Entscheidung.“

„Mit blauem Auge davongekommen“
Laut ÖFB-Angaben zieht Laimers Ausschluss allerdings keine Sperre bei der WM nach sich, da es kein grobes Vergehen war. „Das habe ich im ersten Moment gar nicht gewusst. Ich dachte zuerst, wie blöd kann man sein? Mit einem blauen Auge davongekommen trifft es ganz gut“, so Laimer.

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