French Open

Endstation für Sinner-Bezwinger im Achtelfinale

Tennis
01.06.2026 21:16
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Der Erfolgslauf des Argentiniers Juan Manuel Cerundolo ging zu Ende. Der 24-jährige Ranglisten-56., der in der 2. Runde mit Jannik Sinner den besten Spieler der Welt aus dem Bewerb geworfen hatte, unterlag dem Italiener Matteo Berrettini 3:6,6:7(2),6:7(6).

Felix Auger-Aliassime hat hingegen im dritten Anlauf erstmals den Sprung ins Viertelfinale der Tennis-French-Open geschafft. Nach Achtelfinal-Niederlagen gegen Rafael Nadal 2022 und Carlos Alcaraz 2024 setzte sich der Weltranglistensechste am Montag in der Runde der letzten 16 gegen den Chilenen Alejandro Tabilo mit 6:3,7:5,6:1 durch. Auf die Nummer vier des Turniers wartet nun der Italiener Flavio Cobolli, der den US-Amerikaner Zachary Svajda mit 6:2,6:3,6:7(3),7:6(5) bezwang.

Felix Auger-Aliassime
Felix Auger-Aliassime(Bild: AFP/ALAIN JOCARD)

„Habe sehr gut gespielt“
Auger-Aliassime blieb im vierten Match erstmals ohne Satzverlust. „Ich habe sehr gut gespielt und bin sehr zufrieden, es war so etwas wie das perfekte Achtelfinal-Match. Ich hoffe, dass ich dieses Niveau halten kann“, sagte der neunfache ATP-Turniersieger. Er ist jetzt der erste Kanadier, der bei allen vier Major-Turnieren ins Viertelfinale vorstoßen konnte.

Aryna Sabalenka
Aryna Sabalenka(Bild: AFP/ALAIN JOCARD)

Sabalenka kickt Osaka raus
Weiter im Bewerb vertreten ist hingegen Sabalenka. Beim ersten Frauen-Match zur Primetime in Roland Garros seit drei Jahren feierte die Weltranglistenerste aus Belarus einen 7:5,6:3-Sieg gegen die Japanerin Naomi Osaka. Den Zuschauern wurde ein teils hochklassiges Duell geboten, das nach eineinhalb Stunden beendet war. Als nächste Hürde wartet die auf Position 25 eingestufte Russin Diana Schnaider, die die US-Amerikanerin Madison Keys mit 6:3,3:6,6:0 besiegte.

„Einfach nur dankbar“
Die 24-jährige Polin Maja Chwalinska darf sich nach einem mühelosen 6:3,6:2-Erfolg über die Französin Diane Parry als erste Qualifikantin seit sechs Jahren im Kampf um den Semifinaleinzug versuchen. „Ich habe das alles natürlich nicht erwartet und bin einfach nur dankbar“, sagte Chwalinska, die vor Roland Garros auf der WTA-Tour nur zwei Matches auf Sand gewonnen hatte. Ihre nächste Gegnerin ist die Russin Anna Kalinskaja, die Österreichs letzte Hoffnung Anastasia Potapova in drei Sätzen ausschaltete.

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