Twitter muss im Streit über den geplanten Kauf durch Tesla-Chef Elon Musk einem US-Gericht zufolge nur gewisse Daten aushändigen. Andere Forderungen von Musk wies der Richter dagegen als „absurd weit gefasst“ zurück. Die Twitter-Aktie legte nach Bekanntwerden des Urteils um ein Prozent zu.
Der zuständige Richter im Bundesstaat Delaware wies am Donnerstag den Kurznachrichtendienst an, wie von Musk gefordert die Daten von 9000 Benutzerkonten herauszugeben, die 2021 als Teil einer Untersuchung auf mögliche Spam- oder gefälschte Konten verwendet worden waren.
Musk wirft Twitter vor, Informationen darüber zurückzuhalten, wie es die Anzahl der Spamkonten berechnet.
Der Gründer und Chef des Elektroautobauers Tesla sammelt somit Material für den auf Oktober angesetzten Prozess zu der Frage, ob er Twitter übernehmen muss oder sich aus dem Geschäft zurückziehen kann. Es geht um 44 Milliarden Dollar.
Musk hat in letzter Zeit Tesla-Aktien im Milliardenwert verkauft (siehe Video oben). Damit will er sich für eine mögliche Niederlage im Rechtsstreit um die Übernahme des Kurznachrichtendienstes wappnen.
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