Trotz einer enttäuschenden Saison gibt er nicht auf! Skisprung-Legende Simon Ammann macht weiter und nimmt den insgesamt 30. Anlauf im Weltcup.
Nationalcoach Bine Norcic stellte im „Blick“-Interview klar: „Simon macht weiter. Ich werde mit ihm die neue Saison planen.“ Der Routinier sei weiterhin hochmotiviert: „Ich bin überzeugt, dass wir im Sommer weitere Schritte nach vorne machen können.“
Olympia-Traum geplatzt
Die vergangene Saison verlief für Ammann alles andere als nach Wunsch. Zwischenzeitlich verlor er sogar seinen Stammplatz im Weltcup-Team. Besonders bitter: Der Doppel-Olympiasieger verpasste seine achte Teilnahme an Olympischen Winterspielen – stattdessen erhielt der Youngster Felix Trunz den Vorzug.
Mit einem achten Olympia-Start hätte Ammann mit Legenden wie Claudia Pechstein und Noriaki Kasai gleichgezogen.
Große Karriere, schwierige Gegenwart
Dabei kann der Schweizer auf eine beeindruckende Laufbahn zurückblicken: Er war Gesamtweltcupsieger in der Saison 2009/10, gewann fünf WM-Medaillen und erreichte insgesamt 80 Podestplätze im Weltcup. Seinen letzten Sieg feierte er 2014 in Kuusamo.
Zuletzt lief es für Ammann jedoch nicht rund: In seiner 29. Weltcup-Saison kam er nur auf 41 Punkte und Rang 46. Ein Top-Ergebnis blieb aus.
Kampf um Kaderplatz
In der nächsten Saison muss sich der Altmeister neu beweisen. Die Vorbereitung startet im Mai, anschließend bleiben ihm sechs Monate, um sich für das Weltcup-Team zu empfehlen. Teamchef Joel Bieri macht klar: „Da gibt es klare Resultat-Richtlinien. Anhand dieser wird entschieden. Raum für Diskussionen gibt es da keine.“
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