Social Media beeinflusst das Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen massiv. Rund ein Viertel der Inhalte dort beschäftigt sich mit Essen, der Großteil davon mit ungesunden Produkten. Gleichzeitig sind nur etwa drei Prozent dieser Inhalte als Werbung gekennzeichnet.
Eine neue Broschüre des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) und der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zeigt, wie stark digitale Inhalte Essgewohnheiten prägen und welche Rolle Eltern und Bezugspersonen dabei spielen können.
Folgen sind deutlich messbar
Nach Kontakt mit entsprechender Werbung nehmen Kinder und Jugendliche im Schnitt rund 30 Prozent mehr Kalorien zu sich. Zudem steigt bereits ab etwa 60 Minuten täglicher Mediennutzung bei jüngeren Kindern das Risiko für Übergewicht. Tatsächlich betrifft Adipositas in Österreich auch immer mehr Kinder: Jeder dritte Bub und jedes vierte Mädchen ist übergewichtig.
Werbung in Videos integriert
Lebensmittel werden häufig nicht als klassische Werbung dargestellt, sondern beiläufig in Videos integriert – etwa durch Influencer, Challenges oder Trends. Dadurch entsteht der Eindruck, ungesunde Snacks und Getränke seien Teil eines normalen Alltags.
Je früher Kinder diesen Einflüssen ausgesetzt sind, desto stärker prägen sie Geschmacksvorlieben und Essgewohnheiten in die falsche Richtung aus. Hinweise können sein, wenn Kinder vermehrt stark verarbeitete Lebensmittel verlangen oder gemeinsame Mahlzeiten ablehnen.
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