Weniger Anbieter

Rom führt schärfere Regeln für E-Scooter ein

Elektronik
25.06.2022 11:26
Porträt von krone.at
Von krone.at

Italiens Hauptstadt Rom führt strengere Regeln für E-Scooter und E-Bikes von Leihanbietern ein. Ab dem 1. Jänner 2023 wird deren Anzahl von sieben auf drei und damit auch die Zahl ihrer Fahrzeuge reduziert. Der Stadtrat einigte sich auf eine neue Ausschreibung.

„Wir haben eine Lage ohne Regeln und ohne Planung vorgefunden“, sagte der seit Oktober vergangenen Jahres regierende Bürgermeister Roberto Gualtieri. Man habe grünes Licht gegeben, die Zahl der E-Scooter zu senken und klare Regeln zu gewährleisten, erklärte der Sozialdemokrat weiter. Ab dem neuen Jahr sollen demnach in Rom nur noch 9000 statt wie bislang 14.500 E-Scooter unterwegs sein. Die Zahl der E-Bikes soll von 12.500 auf 9000 gesenkt werden.

Weniger Scooter im Zentrum, strengere Regeln für Fahrer und Anbieter
Der Plan sieht laut Mitteilung vor, dass etwa 3000 E-Scooter im Stadtzentrum stehen und der Rest in den umliegenden Bezirken verteilt wird. Rom will außerdem neue Parkverbotszonen und spezielle Abstellplätze festlegen. Die Miete wird nur noch für Erwachsene möglich sein, die ihr Alter mit einem Ausweis belegen sollen.

Wer seinen E-Scooter abstellt, muss verpflichtend ein Foto davon an den Anbieter schicken, um die Leihdauer zu beenden. Anbietern, die die Regeln verletzen, droht der Entzug ihrer Betriebserlaubnis in Rom.

Tödliche Unfälle
Diverse Firmen bieten ihre E-Scooter in der Ewigen Stadt zum Ausleihen an. Sie sind vor allem bei jungen Menschen und Touristen beliebt, die damit die Stadt erkunden. Landesweit kommt es immer wieder zu schweren Unfällen mit den Rollern, teilweise mit Todesfolge. Außerdem gibt es immer wieder Ärger darüber, dass falsch geparkte Scooter die Gehwege versperren.

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