Verwandlungskünstler

Modulares E-Jetboard „mo-jet“ schlägt hohe Wellen

Elektronik
23.12.2021 06:00

Mit dem „mo-jet“ hat das deutsche Start-up Jetworx ein elektrisches Jetboard angekündigt, das sich dank seiner modularen Bauweise im Handumdrehen in ein Body-, aufblasbares Jet- und Rescueboard oder einen Tauch-Scooter verwandeln können soll. Ab Februar soll das Sportgerät erhältlich sein, angesichts des Preises allerdings wohl nicht für jede „Wasserratte“.

Jennifer Köhnsen, Carsten Höltig und Holger Daum lieben Wassersport mit Tempo. Zwölf Jahre tüftelten die Versicherungskauffrau, der Surfer und der Ingenieur an elektrischen Body- und Surfboards. Im Februar 2022 soll nun ihr Modul-Set „mo-jet“ in den Handel kommen und eine weltweite Welle schlagen.

(Bild: mo-jet.com)

Mehr als 65 km/h Spitzengeschwindigkeit mit 116 Kilogramm Schub treffen auf einen teilbaren, selbstkühlenden Akku, der mit je 8,4 Kilogramm bequem transportiert und in nur 45 Minuten geladen werden können soll. Dazu gleitet das Gerät je nach Modul rund 20 Minuten lang mit einer Ladung nicht nur auf und über, sondern auch unter dem Wasser.

Wandelbar
Der Wasserport-Baukasten besteht aus sieben Teilen: Dem Heckteil „mo-jet“, das als Herzstück des modularen Konzepts fungiert, dem Body-Modul, das bäuchlings oder kniend gefahren wird, dem Surfboard, dem tauchfähigen Dive-Modul, dem ausblasbaren Surf-Air-Modul, dem speziell für Rettungseinsätze entwickelten Rescue-Modul sowie dem Jet-Foil-Adapter, der den „mo-jet“ in ein Tragflügel-Surfbrett verwandelt.

(Bild: mo-jet.com)

Die Mittelständige Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein ist bereits investiert, im Dezember kamen drei private Geldgeber dazu. Frisches Geld sammelte das Trio dazu bei einer Kickstarterkampagne Ende 2021. Ein voller Erfolg: In nur fünf Stunden wurde das Ziel laut Mitteilung erreicht!

Kein Schnäppchen
Billig wird der „mo-jet“ allerdings nicht sein: Allein das Antriebsmodul soll 9400 Euro kosten, hinzu kommen die Kosten für die Batterien (2980 Euro) und das Schnellladegerät (390 Euro). Je nach Modul werden dann weitere 1680 (Body-Modul) bis 4560 Euro (Foil-Modul) fällig.

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