Sa, 18. August 2018

Öko-Strom

19.04.2011 10:54

Google investiert in größte Windanlage der Welt

Der neue Google-Chef Larry Page stellt die Nerven seiner Aktionäre mit einem weiteren Öko-Projekt auf die Probe und steckt einen Batzen Geld in den Ausbau umweltfreundlicher Energien - ein Bereich fernab des angestammten Geschäftsmodells. Zusammen mit zwei japanischen Partnern will Google dem US-Mischkonzern General Electric den 56-prozentigen Mehrheitsanteil an einem Mega-Windpark im US-Bundesstaat Oregon abkaufen.

Der Preis dafür liegt bei rund 500 Millionen Dollar (350 Millionen Euro). Googles Anteil liege bei etwa 100 Millionen, teilte der für Googles Öko-Geschäft zuständige Manager Rick Needham am Montag mit.

"Wir freuen uns sehr, dabei zu helfen, saubere Energien ins Stromnetz zu bringen und hoffen, unsere jüngste Investition ermutigt andere Unternehmen, über Wege nachzudenken, wie sie die Verbreitung erneuerbarer Energien beschleunigen können", äußerte Needham in einem Blog des Unternehmens.

Das Windenergie-Projekt in Oregon hat ein Gesamtvolumen von zwei Milliarden Dollar. Der Windpark soll 2012 der weltweit größte werden. Auf etwa 78 Quadratkilometern sollen 338 Turbinen 845 Megawatt Strom produzieren, genug für mehr als 235.000 US-Haushalte.

Googles Investitionen in erneuerbare Energien summieren sich mittlerweile auf mehr als 350 Millionen Dollar. Zuletzt war der Konzern in zwei Solar-Projekte im deutschen Brandenburg und im US-Bundesstaat Kalifornien eingestiegen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.