Vor laufender Webcam ist eine Frau in den USA offenbar von einem Kleinkind erschossen worden. Ein Teilnehmer der Videokonferenz hatte den Notruf alarmiert, nachdem die 21-Jährige im US-Staat Florida inmitten der Videoschaltung in ihrem Sessel nach hinten gekippt war.
Wie die Polizei von Altamonte Springs mitteilte, hatte der Teilnehmer zuvor einen lauten Knall gehört und ein Kleinkind gesehen. Die alarmierten Rettungskräfte hätten der Frau nicht mehr helfen können, sie sei mit einer tödlichen Schusswunde am Kopf gefunden worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Kind die Verletzung verursachte. Es hatte demnach eine geladene Waffe gefunden, die von einem Erwachsenen in der Wohnung ungesichert zurückgelassen worden war.
Während die Polizei keine näheren Angaben zur Beziehung zwischen der Frau und dem Kind machte, berichtete der lokale Fernsehsender WESH, dass die getötete Frau die Mutter des Kindes war. Demnach gehörte die Waffe dem Vater des Kindes, der ebenfalls in der Wohnung lebte. Das Kind selbst sei bei dem Vorfall nicht verletzt worden und befinde sich nun in der Obhut von Verwandten.
Die Ermittlungen dauerten derweil laut Polizei an. Dem mutmaßlichen Vater und Besitzer der ungesicherten Schusswaffe drohe eine Anklage, hieß es. „Wenn Sie eine Schusswaffe besitzen, halten Sie sie bitte verschlossen und gesichert“, sagte der örtliche Polizeibeamte Roberto Ruiz Jr. „Vorfälle wie dieser könnten vermieden werden.“
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