08.06.2021 13:49 |

„We run to move“

Der Österreichische Frauenlauf ist endlich zurück!

5 km oder 10 km purer Lebensfreude: Unter dem Motto „We run to move“ startet der des 33. Österreichische Frauenlauf am 3. Oktober 2021 im Wiener Prater wieder neu durch. Neben Motivation zu mehr Bewegung geht es auch um Solidarität, Empowerment und Lebensfreude.

Die Solidarität der Frauenlauf-Community ist tatsächlich großartig. Als klar war, dass das Event pandemiebedingt nicht stattfinden konnte, blieben 99% der bereits Angemeldeten fix mit dabei: Ein Drittel hat das Startgeld gespendet, der große Rest den Startplatz für heuer behalten. So konnte das größte Frauenlauf-Event in Europa überleben und steigt gerade wie Phönix aus der Asche. Am 3. Oktober wird es in der Wiener Prater Hauptalle wieder heißen: Jede ist eine Siegerin!

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Es war für viele Frauen eine schwierige Zeit. Aber jetzt haben wir wieder ein gemeinsames Ziel!

Ilse Dippmann, Organisatorin Österreichischer Frauenlauf

„Die Pandemie hat gerade Frauen viel abverlangt. Aber nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres bin ich mehr denn je von der positiven Veränderungskraft des Laufsports überzeugt. Für uns Frauen ist es jetzt noch wichtiger geworden, uns zu bewegen, Energie zu gewinnen und ein sportliches Ziel haben!“, freute sich Organisatorin und Frauenlauf-Gründerin Ilse Dippmann bei einer Pressekonferenz in Wien, dass sie heuer im Herbst nun endlich wieder den Startgong betätigen kann. Partner Andreas Schnabl ist optimistisch, dass die Veranstaltung wie geplant und unter Wahrung aller Sicherheitvorkehrungen über die Bühne gehen kann: „Für die Startnummernabholung wird es Time Slots geben, den Blockstart kann man auch ausweiten. Als Backup gibt es heuer auch erstmals die Möglichkeit, auf einen virtuellen Start auszuweichen.“

Auch die beliebten gratis Frauenlauftrainings finden bereits wieder statt. Damit sich auch wirklich jede, egal ob Anfängerin, Nordic Walkerin oder schnelle Sportlerin, individuell vorbereiten kann, gibt es das Programm „Fit in 12 Wochen“.

Dass Sport die beste Medizin ist, bestätigt Mediziner Dr. Robert Fritz aus Wien: „Der Drang nach Bewegung ist uns angeboren. Im Lockdown wollte zwar jeder raus, aber jetzt flaut das ein wenig ab. Dabei kann man beim Laufen wunderbar Stress abbauen. Das ist nicht nur für die Psyche wichtig, Stress erhöht nämlich das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen enorm.“

Eine von ASICS in Auftrag gegebene weltweite Studie mit 14.000 Teilnehmern hat das Laufverhalten während des Lockdowns untersucht. Mit dem Ergebnis: Die Aussicht auf mentales Wohlbefinden ist die größte Motivation für regelmäßiges Training, mehr noch als der Gesundheitsfaktor. Die erhobenen Daten fließen jetzt in weitere Erhebungen über Sport und mentales Wohlbefinden ein. Vorläufig gaben die Probanden Folgendes an: 13.4% hatten nach einer 20-minütigen Lauf-Einheit mehr Energie, 15.9% fühlten sich ruhiger, 14.3% zufriedener und 13.3% entspannter.

Karin Podolak
Karin Podolak
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