Rundumschlag nach 1:1

Kalajdzic-Klartext: „Von Dummheit bis Unfähigkeit“

Bundesliga
22.04.2026 23:23
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Sturm Graz liegt auch nach der 6. Runde der Bundesliga-Meistergruppe an der Spitze. Der Titelverteidiger trennte sich auch im Heimspiel gegen den LASK am Mittwoch mit einem turbulenten 1:1 und hielt die auf Rang drei abgerutschten Linzer zwei Punkte auf Distanz. Hier die Stimmen zum Spiel ...

Sasa Kalajdzic (LASK-Stürmer, via Sky): „Von Dummheit bis Unfähigkeit und dann noch einfach unnötig. Ich finde, wir waren mit einem Mann weniger besser, aber wir machen uns das Leben selber schwer. Die Dummheit bezieht sich auf drei Spieler – oder vielleicht besser fehlende Cleverness, wenn man in der 18. Minute die zweite Gelbe bekommt und auch Samu darf so nicht in den Zweikampf gehen. Und beim Elfmeter steht er mit dem Rücken zum Tor. Das war einfach dumm von uns. Auch wenn es nicht viel war, aber der Kontakt war da. Ich sage nicht, dass der Schiedsrichter falsch lag, aber von Fingerspitzengefühl habe ich wenig gesehen. Er hatte das Spiel einfach nicht unter Kontrolle.“ 

Fabio Ingolitsch (Sturm-Trainer): „Sehr enttäuschend, muss man so sagen. Solche Chancen kriegst du nicht so oft im Leben und wir haben sie heute leider verpasst. Wir haben vor dem Gegentreffer eine Riesenchance von Maurice Malone aus elf Metern, wo er den Ball nicht sauber trifft. Wir laufen dann in einen Konter im eigenen Stadion, was extrem ärgerlich ist. Der LASK hat sehr leidenschaftlich und gut verteidigt. Uns haben ein wenig die kreativen und speziellen Momente gefehlt. Uns geht natürlich Offensivpower und Schnelligkeit ab. Wir haben mit Beganovic, Rozga und Hödl Eins-gegen-Eins-Spieler vorgeben müssen, die in so einem Spiel guttun würden. Aber das soll keine Ausrede sein, wir müssen mehr Bälle in die Box bringen, mehr Bälle aufs Tor bringen.“

(Bild: APA/ERWIN SCHERIAU)

Dietmar Kühbauer (LASK-Trainer): „Es wäre mehr drin gewesen. Mit dem ersten Ausschluss nimmt das Spiel klarerweise eine andere Richtung. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir zu elft das Spiel klar für uns entschieden hätten. Mit zwei Mann weniger kämpfst du dann ums Überleben, wobei ich sagen muss, dass Sturm wenige Ideen hatte. Man kann den Elfer geben, aber wir haben in Österreich eher so Basketballgedanken: Ein Touch ist ein Foul. Die Jungs haben es in Unterzahl sehr gut gemacht. Der Elfer hat Sturm gerettet.“

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