28. Runde in Österreichs Bundesliga: In der Meistergruppe empfängt Red Bull Salzburg die Austria. Wir berichten live – siehe Ticker unten.
Hier der Liveticker:
Im Duell zwischen Salzburg und der Austria war in dieser Saison der Heimvorteil entscheidend. Die „Bullen“ siegten in Wien 3:0 und am Sonntag 3:1, die Wiener am 6. Februar in Wals-Siezenheim 2:0. Dass diese Serie endet, ist mit Blick in die Vergangenheit zu erwarten. Salzburg ist in der Meistergruppe in neun Duellen mit den Favoritnern ungeschlagen geblieben, sieben Mal gab es einen Sieg. Der Letzte war ein ganz wichtiger, da der Rückstand auf Rang eins auf drei Zähler verringert werden konnte.
„Wir waren schon achtmal abgeschrieben, sechsmal Titelfavorit, dann haben wir wieder ein Comeback hingelegt. Prinzipiell kann man das Thema nie ganz ausblenden, wir versuchen uns aber auf die Spiele zu konzentrieren“, sagte Innenverteidiger Jannik Schuster. Auch Trainer Daniel Beichler geht diesen Weg. „Es macht Sinn, dass wir uns auf unseren Job konzentrieren. Wenn wir dann zwei Spiele vor Schluss voll dabei sind, dann müssen wir es nicht wegleugnen und können auch darüber sprechen. Aber es geht halt schnell in der Meistergruppe.“
Bei einem Erfolg würden die Salzburger erstmals seit Ende Dezember sowie Anfang des Frühjahrs zwei Pflichtspiele in Folge gewinnen. „Wir haben in Wien die meiste Zeit eine sehr ordentliche, stabile Leistung gezeigt, in vielen Phasen war eine gute Energie am Platz. Genau das wollen wir morgen wieder umsetzen“, gab Beichler die Marschroute vor. Das wäre auch nach dem Geschmack von Schuster, der meinte: „Es ist natürlich fein mit Selbstvertrauen zu spielen, weil man weiß, dass man sie vor ein paar Tagen geschlagen hat. Man kann sich aber nichts darum kaufen.“
Personell müssen die Salzburger den gesperrten Stefan Lainer vorgeben. Bei den Wienern schmerzt der neuerliche Ausfall von Topstürmer Johannes Egestein, der am Sonntag wieder fit sein möchte. Philipp Maybach kehrt zurück. „Wir müssen konsequent unseren Plan durchziehen und wollen es in der zweiten Hälfte der Meistergruppe besser machen als in den ersten fünf Spielen“, sagte Trainer Stephan Helm. Da konnten nur vier Punkte eingefahren werden. Mit einer Leistung wie in der 2. Hälfte gegen Salzburg könne man mehr herausholen.
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