23.05.2021 09:00 |

Die Woche im Rückblick

Misstrauen, Kritik, Terror: Harte Tage für die ÖVP

Eine „Dringliche Anfrage“ an den Nationalrat, ein gescheiterter Misstrauensantrag, Kritik von Altbundespräsident Heinz Fischer sowie ein vereitelter Terroranschlag - auch diese Woche gab es wieder einige brisante Themen, über welche die „Krone“ berichtete. Unsere Leser kommentierten fleißig die Geschehnisse und ließen uns ihre Meinung zum aktuellen Tagesgeschehen zukommen. In einem Wochenrückblick möchten wir Ihnen ein paar Kommentare unserer Community präsentieren und so mit Ihnen die Woche Revue passieren lassen. Auch haben Sie die Möglichkeit, in unserem Quiz Ihr Wissen über die Ereignisse vergangener Woche unter Beweis zu stellen.

NR-Sondersitzung: SPÖ stellt Kurz 50 Fragen in „Dringlicher Anfrage“
Einen heftigen Schlagabtausch gab es bei der Nationalratssitzung am Montag, welche die mutmaßliche Falschaussage vor dem Ibiza-Ausschuss von Bundeskanzler Sebastian Kurz zum Inhalt hatte. Jan Krainer, Fraktionsführer der SPÖ im Untersuchungsausschuss, hatte in einer „Dinglichen Anfrage“ zahlreiche Vorwürfe gegen die ÖVP zusammengetragen. Kurz ortete „Diffamierung“ seitens der SPÖ.
Christian Hafenecker (FPÖ) brachte einen Misstrauensantrag gegen Gernot Blümel ein, welcher allerdings mit Koalitionsmehrheit abgeschmettert wurde, und auch die FPÖ brachte einen Misstrauensantrag ein - allerdings gegen Sebastian Kurz - auch dieser fand aber außerhalb der eigenen Reihen keine Unterstützung.  
Leser „Rueckgrat“ meint hierzu, dass, solange „eine Regierung funktioniert und arbeitet“ Misstrauensanträge „Zeitverschwendung“ wären. Auch Neuwahlen würden „garantiert keine höhere Stabilität für Österreich bringen“, so der User. 

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Rueckgrat
Solange eine Regierung funktioniert und arbeitet, sind Misstrauensanträg Zeitverschwendung.
Eine Koalition funktioniert, so lange sie inhaltlich Kompromisse findet und umsetzt.
Das ist bei dieser Koalition trotz der weit auseinander stehenden grundsätzlichen Positionierungen der Fall.
Und solange das funktioniert, erspart es uns Neuwahlen, die garantiert keine höhere Stabilität für Österreich bringen.
Nur, so hoffen die Oppositionsparteien, andere und vor allem sie selbst näher an den Futtertrog bringen.
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Israel Fahne: Fischer kritisiert
Für Aufsehen sorgte das Hissen der israelischen Fahne auf dem Bundeskanzleramt nicht nur bei der türkischen Regierung, auch von Norbert Hofer, Bundesparteiobmann der FPÖ, kamen kritische Worte dazu. Nun hatte sich auch Altbundespräsident Heinz Fischer zu Wort gemeldet und davor gewarnt, die österreichische Nationalität aufzugeben. Besser wäre es seiner Meinung nach gewesen, in Europa Verbündete für eine starke europäische Friedensinitiative zu suchen und an politischen, ökonomischen und moralischen Grundlagen für Frieden zu arbeiten".
Dass man anstelle der israelischen Flagge „ein anderes Zeichen von Solidarität“ hätte setzen können, meinen auch viele unserer User. 

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Meschersamis
Zum Teil hat er Recht, was die isr. Flagge angeht, hätte man für ein anderes Zeichen von Solidarität setzen können, wie etwa ein Telefonat od. Brief. Doch die dauerhafte Beilegung des Konflikts haben bislang zahlreiche int. Organisationen vergebens versucht und kein einziger Staat der Welt hat diese Aufgabe in 73Jahren bewältigt. Welch surrealer Träumer der exBP noch immer ist.
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Grüne gegen U-Ausschuss Verlängerung:
Eine Verlängerung des Ibiza-U-Ausschusses wird es wohl nicht geben: Die Klubobfrau der Grünen, Sigrid Maurer, erklärte dies im ORF-„Report“. Da sich die Menschen von der Regierung erwarten würden, dass „gearbeitet und nicht schon wieder neu gewählt wird“, wird es von den Grünen keine Zustimmung zu einer Verlängerung des Ausschusses geben.
Ein U-Ausschuss könnte vom Nationalrat eingesetzt werden, wenn ein Viertel der Abgeordneten zustimmen würde (46 Mandatare), somit könnten die Oppositionsparteien (SPÖ, FPÖ, Neos) auch ohne grüne Abgeordnete einen neuen U-Ausschuss einsetzen.
Nicht sonderlich begeistert über dieses Vorhaben der Grünen war auch unsere Community - nur regieren zu wollen, um zu regieren, sei „definitiv zu wenig“. 

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LBAL
Die Österreicher haben sich eine seriöse Politik ihrer Volksvertreter verdient. Nur regieren zu wollen, ist definitiv zu wenig. Die Grünen sind nur mehr Statisten, unwesentlich und ohne Inhalt.
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Vereitelter Terroranschlag
Eine Razzia des Geheimdienstes gab es bei einer bewaffneten Untergrund-Miliz: Verschwörer planten offenbar mitten in Österreich einen Terror-Krieg gegen die Polizei. Es wurden Helme, Schutzwesten und Tausende Schuss Munition sichergestellt. Die Tatverdächtigen dürften sich auf dem Internet-Kanal Telegram vernetzt haben. Innenminister Karl Nehammer zeigte sich ebenso betroffen wie entschlossen: „Die Täter müssen mit der vollen Härte des Rechtsstaates bestraft werden“.

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SHChrisi
Wenn ich mir die chats so durchlese aus dieser Telegramm Gruppe, wird einem ganz mulmig. Nein, das ist keine lustig Truppe. Warum die nicht in uhaft sind, verstehe ich nicht
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Neuwahlgerüchte
Diskutiert wurde am Freitag auch zu einem „Krone“-Kommentar, wen man denn wählen könnte, sollte es Neuwahlen geben und ob es verwunderlich sei, dass niemand wirklich Neuwahlen zu wollen scheint, wenn man sich die Alternativen so ansieht: Von der SPÖ über die FPÖ, bis hin zu den NEOS - die Entscheidung wird einem nicht immer leicht gemacht.
Kritik an den Oppositionsparteien äußerte auch User „LastTry“. 

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LastTry
Solange die Opposition in ihrer Kritik ständig auf Personen, nicht aber auf Themen anspricht, wird sie keine Glaubwürdigkeit erlangen. Diese populistische Rhetorik ist längst zu durchschaubar. Sobald ein neues Gesicht in der Politik erscheint geht man auf dieses los, Stichwort Sneakers. Die waren ja wichtiger als die Kompetenz es je hätte sein können. Einen Politiker der lieber persönliche Angriffe führt anstatt politische, nicht persönliche, Ziele verfolgt, kann man heute leicht anhand seiner persönlichen "Einzelfälle" bloßstellen. Wird Zeit auf neue Gesichter in den Oppositionsparteien. Neuwahlen? Ja! Aber fangt in euren kleinen, selbstverliebten, längst nicht mehr politisch, sondern persönlichmotivierten, Oppositionsparteien an!
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Das Quiz zur Woche
Testen Sie Ihr Wissen! Wie genau haben Sie die Nachrichten der letzten Woche mitverfolgt? Zu unserer „Krone“-Wochenrevue gibt es ein passendes Quiz, das Sie hier starten können. Schaffen Sie es, alle Fragen richtig zu beantworten?

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