Vor gut einem halben Jahrhundert hat der Abarth 1000 SP reihenweise Rennerfolge gesammelt. Nun haben die Italiener einen Nachfolger präsentiert - es bleibt allerdings bei einem Einzelstück.
Mit dem Showcar feiert Abarth nun den 55. Geburtstag der Marken-Ikone 1000 Sport Prototipo. Die moderne Neuauflage des Rennwagens basiert auf dem Konzernbruder Alfa Romeo 4C, trägt aber über dessen Kohlefaser-Monocoque eine Karosserie im modern interpretierten Stil des Abarth-Originals von 1965.
Damals baute Carlo Abarth mit Mario Colucci einen extrem erfolgreichen Spider, der in den Jahren danach reihenweise Siege einfuhr und zum Erfolgsgarant für Privatfahrer wurde. Schon allein die Literleistung des Abarth 1000 SP war beeindruckend, er war bei 982 ccm beachtliche 105 PS stark. Mit seinem Trockengewicht von 480 kg kam er auf eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. Hier gibt‘s die ganze Geschichte des ursprünglichen Abarth 1000 SP!
Neuauflage mit Motor des Alfa Romeo 4C
Der Mittelmotor-Spider tritt als kompromissloser Roadster mit extra flachen Seitenscheiben und prägnantem Überrollbügel auf, ein Verdeck gibt es nicht. Lufteinlässe an der Haube und der Abdeckung des Motors sowie roter Lack sollen an das Original erinnern, das 1966 das 500-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen hat. Beim Antrieb greift der neue Abarth 1000 SP auf den 1,7-Liter-Turbobenziner aus dem Alfa 4C zurück, der wie schon dort 240 PS leistet.
Eine Serienfertigung des 1000 SP ist nicht geplant, es bleibt bei einem Einzelstück. Der Sportwagen soll ab dem Herbst 2021 bei Oldtimer-Veranstaltungen auftreten.
Quelle: SPX, Abarth
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