Di, 18. Dezember 2018

Insiderin sicher:

05.08.2018 15:40

Microsoft will Windows als Monats-Abo vertreiben

Bei Microsoft wird man seit Jahren nicht müde, seine Produkte nicht mehr als „Software“, sondern als „Service“ anzupreisen. Beim Büropaket Office 365 etwa kauft man nicht mehr einmalig die Software, sondern bezahlt monatlich für die Bereitstellung von Programmen und Cloud-Speicher. Geht es nach dem Softwaregiganten, wäre das auch bei Windows erstrebenswert. Pläne für Windows-Abos sind bereits weit fortgeschritten.

Das berichtete jüngst die in Microsoft-Belangen gut informierte „CNET“-Redakteurin Mary Jo Foley. Sie hat von ihren Quellen erfahren, dass in Redmond an einem neuen Vertriebsmodell namens „Microsoft Managed Desktop“ gearbeitet wird.

Dabei handelt es sich offenbar um eine gegen eine Monatsgebühr durch Microsoft konfigurierte Windows-Installation, die - auch nach dem Einspielen neuer Updates - stets reibungslos laufen soll, weil sich Microsoft in besonderem Maße darum kümmert.

Microsoft hat Erfahrung mit Abos und Leasing
Gemeinsam mit Ratenzahlungs- und Leasing-Programmen, wie sie Microsoft in den USA für seine Surface-Computer anbietet, könne man mit dem „Microsoft Managed Desktop“ im Prinzip seine gesamte IT-Ausstattung gegen Monatsgebühr betreiben, glaubt Foley.

Ein Software-Abo namens Microsoft 365, in dem Office 365 und Windows 10 enthalten sind, gäbe es ja auch schon. Da sei dies ein logischer nächster Schritt. Dass Microsoft eine eigene Abteilung für den „Managed Desktop“ gegründet und etliche Jobs dort ausgeschrieben hat, untermauert die Theorie.

„Managed Desktop“ zuerst für Business-User
Microsoft selbst hüllt sich bezüglich seiner „Managed Desktop“-Pläne noch in Schweigen. Die Insiderin mutmaßt aber, dass der Konzern sein Abo-Windows zunächst an seinen Business-Kunden ausprobieren wird. 

Die Frage ist allerdings, wie lang - immerhin hat Microsoft in der Vergangenheit immer wieder betont, dass Software-Abonnements aus Unternehmenssicht das attraktivere Vertriebsmodell seien als Einmalverkäufe. Und Microsoft ist mit dieser Ansicht auch nicht allein, man denke nur an Adobe, wo man seit einigen Jahren Kunden mit aller Macht in die „Creative Cloud“ drängt.

 krone.at
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