Das ATP-1000-Turnier in Madrid geht ohne die Nummern zwei und vier in der Weltrangliste in Szene. Carlos Alcaraz wird nach seiner in Barcelona erlittenen Handgelenksverletzung zum zweiten Mal en suite in Spaniens Metropole fehlen. Novak Djokovic zwingt eine Schulterverletzung zur dritten Absage nach Miami und Monte Carlo.
Von gleich mehreren Absagen profitiert hat u.a. Österreichs Nummer 1, Sebastian Ofner, der sich die Quali erspart und ins Hauptfeld hineingerutscht ist.
Der 38-jährige Djokovic beklagt eine nach wie vor nicht ausgeheilte Schulterverletzung. „Madrid, leider kann ich dieses Jahr nicht dabei sein. Ich setze meine Reha fort und hoffe, bald wieder spielen zu können“, schrieb der Rekord-Grand-Slam-Sieger auf Instagram. Seine bis dato letzte Partie bestritt Djokovic vor gut einem Monat in Indian Wells bei der Achtelfinal-Niederlage gegen den Briten Jack Draper. Die French Open beginnen am 24. Mai.
Alcaraz schmerzt neuerliche Absage für Madrid
Alcaraz erlitt in seiner Vorbereitung für die Titelverteidigung bei den French Open einen weiteren Rückschlag. Der 22-jährige Spanier war nach dem Erstrundensieg in Barcelona aus dem Turnier ausgestiegen, weil medizinische Tests gezeigt hatten, dass seine Verletzung ernster ist als erwartet. „Madrid ist meine Heimat und einer der speziellsten Plätze auf der Tour für mich, darum tut es mir so weh, dass ich das zweite Jahr in Folge nicht dort spielen kann“, verlautete Alcaraz auf Instagram.
Die diversen Absagen bedeuteten gute Nachrichten für Sebastian Ofner. Österreichs aktuell einziger Top-100-Spieler bei den Männern wollte eigentlich in der Qualifikation spielen, rutschte nun aber in den Hauptbewerb. Der 29-jährige Steirer wird aktuell wieder von seinem früheren Touringcoach Steve Rettl begleitet, die Zusammenarbeit soll zumindest einmal bis inklusive Roland Garros gehen.
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