Di, 17. Juli 2018

Zehen verbrannt

03.07.2018 14:20

Kamera im Schuh: Akku-Explosion enttarnt Spanner

Nicht die Finger sondern die Zehen hat sich ein Sex-Unhold im US-Bundesstaat Wisconsin verbrannt, als er versuchte, mit einer in seinem Schuh versteckten Minikamera bei Frauen unter den Rock zu fotografieren. Der Akku der Schuhkamera explodierte, der Spanner zog sich Verbrennungen zu und musste seinen Plan letzten Endes der Polizei offenbaren.

Als der Akku im Schuh explodierte, hatte der Mann laut einem Bericht des „Wisconsin State Journal“ noch gar kein Foto mit seiner versteckten Kamera geknipst. Stattdessen musste er seinen Plan verwerfen und sich im Krankenhaus wegen leichter Verbrennungen behandeln lassen.

Offenbar plagten den Mann anschließend Gewissensbisse, weshalb er sich einem Priester anvertraute. Dieser schickte ihn wiederum zur Polizei, wo er seinen Plan offenbarte und über die potenziellen Folgen seines Tuns belehrt wurde. In Wisconsin können Männer, die einer Frau ohne ihr Wissen unter den Rock fotografieren, Haft- und Bewährungsstrafen von bis zu 3,5 Jahren ausfassen.

Sex-Unhold kam straflos davon
Im konkreten Fall kam der Sex-Unhold straflos davon. Weil die Kamera vor der ersten Aufnahme explodiert ist, hat er nämlich im engeren Sinne noch kein Verbrechen begangen. „Der Verdächtige wurde über seine Taten belehrt und freigelassen, weil kein illegales Video aufgenommen wurde“, sagt ein mit der Sache vertrauter Polizist.

Dem Bericht zufolge seien Kameras, mit denen Spanner Frauen ablichten, ein wachsendes Problem in den USA - schon allein, weil die Technik immer kleiner und billiger werde. In vielen US-Bundesstaaten steht die Nutzung solcher Apparaturen unter Strafe, allerdings haben noch nicht alle entsprechende Gesetze erlassen.

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