Mi, 15. August 2018

Es geht wieder los!

28.04.2018 08:00

GTI-Treffen in Kärnten: Gummi Gummi vs. Tatütata

Unter das frühlingshafte Vogelgezwitscher und sanfte Plätschern des Wörthersees mischen sich auch heuer wieder Motorensounds und quietschende Reifen. Von 9. bis 12. Mai findet in Reifnitz die 37. Auflage des GTI-Treffens statt. Das Event wirft seine Schatten voraus - neben den Autofans und den Veranstaltern rüstet sich auch die Polizei bereits für die Pilgerfahrt der PS-Begeisterten.

„Passion. Family. Friends.“ haben die Veranstalter im GTI-Dorf Reifnitz heuer als Motto ausgegeben - man lebe die Leidenschaft für die Volkswagen-Modelle und wolle Fans und Freunde ebenso wie Familien in den Fokus stellen. Dafür spricht etwa, dass der Kinderspielplatz am Gelände „getunt“ wurde, weiters habe man auch für Wickelbereiche gesorgt, teilte die Gemeinde mit. Auf bereits traditionelle Fahrzeugpremieren dürfen sich Fans ebenso freuen wie auf Musik-Acts, eine Live-Tuning-Show und zahlreiche einschlägige Aussteller. Der markante Torbogen über der Hauptstraße in Reifnitz wird erstmals begehbar gemacht und auch Leuten, die vom Gelände gar nicht mehr wegwollen, kann geholfen werden: Sie können an der Verlosung eines Zimmers direkt auf einem Ausstellungsstand teilnehmen.

Losgehen soll es in Reifnitz bereits am Wochenende vor dem Treffen: Am 4. und 5. Mai lädt die Gemeinde zu einem „Get-together“ auf das Veranstaltungsgelände. Doch manche wollen nicht so lange warten. So kommt es, dass sich die Fahrer der Polizeiautos für die kommenden Wochen rüsten beziehungsweise schon gerüstet haben: Denn das seit einigen Jahren etablierte unorganisierte „Vortreffen“ zwischen Wörthersee und Faaker See ist bereits im Gange.

„Der verstärkte Einsatz läuft seit 13. April“, sagte Polizeisprecher Mario Nemetz. Seit diesem Tag ist die Polizei vor allem an beliebten Hotspots unterwegs, etwa an einem großen Parkplatz am Faaker See oder an einer Tankstelle in Velden, die im vergangenen Jahr Aufmerksamkeit erntete, als direkt davor ein Automotor auf Hochtouren publikumswirksam in die Luft ging. „Prävention durch Präsenz“ lautet das Motto der Polizei - unterstützt werden die Beamten vor Ort durch mobile Streifen, auch in Zivil. Diese Hotspots werden auch videoüberwacht, und zwar ebenfalls durch stationäre und mobile Anlagen in speziellen Fahrzeugen.

Dass alles in geordneten Bahnen verläuft, dafür sollen unter anderem wieder Betonelemente und Bodenschwellen sorgen: Die einen, um das Wildparken, die anderen, um allzu gewagte Beschleunigungsmanöver zu verhindern. Doch nicht nur auf die Geschwindigkeit wird ein strenges Auge geworfen, sondern auch auf die Lautstärke - etwa durch speziell auf diesen Zweck getrimmte Auspuffanlagen oder absichtlich verursachte Fehlzündungen.

Mittlerweile ist auch aus anderen Bundesländern Unterstützung für die Polizei angerollt. „Außer aus Vorarlberg sind aus allen anderen Bundesländern Polizisten im GTI-Einsatz, und zwar seit 25. April“, informiert Nemetz. Gerade rechtzeitig, denn für das Wochenende rechnet die Polizei mit dem ersten großen Schwung an Vortreffen-Teilnehmern.

 krone.at
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