Getestet wurden VW Polo, Citroën C3, Subaru Legacy, Honda Insight Hybrid, Toyota Prius, Renault Grand Scenic, Skoda Yeti und Kia Sorento. Alle kamen auf fünf Sterne - bis auf den Citroën C3, der nur vier Sterne bekam. und das liegt einzig und allein daran, dass der kleine Franzose serienmäßig ohne das Stabilitätssystem ESP ausgeliefert wird.
Citroën hat's selbst in der Hand
Die Fahrassistenzsysteme sind seit Kurzem ein wesentlicher Bestandteil der Bewertung. Die weiteren Kriterien sind Erwachsenensicherheit, Fußgängerschutz und Kindersicherheit. In jeder Kategorie muss ein Auto Mindestgrenzen überschreiten, um die volle Sternezahl zu bekommen. "Fünf Sterne gibt es demnach nur mehr für all jene Fahrzeuge, die serienmäßig mit einem elektronischem Stabilitätsprogramm (ESP) ausgestattet sind", so Kerbl. Ist es nicht an Bord, kann dieses Manko auch nicht über glänzende Werte in anderen Kategorien ausgeglichen werden.
Es ist also eine Unternehmensentscheidung von Citroën, ob die „5 Sterne“ künftig erreicht werden, denn abgesehen vom fehlenden ESP ist der C3 „voll bei der Musik“.
Neu seit diesem Frühjahr ist auch die Simulation eines Auffahrunfalls. Bei dieser Testanordnung werden die Belastungen im Nacken und die Wirksamkeit der eingebauten Kopfstützen gemessen. "Auch hier zeigt sich leider, dass noch großer Aufholbedarf bei den einzelnen Fahrzeugherstellern besteht", zeigt sich der Techniker besorgt. "Einzig der Honda Insight Hybrid, der Skoda Yeti und der Kia Sorento schneiden beim sogenannten Whiplash-Kriterium (Schleudertrauma) gut ab."
Aber auch andere Assistenzsysteme wie ein "Gurtwarner" oder ein "Speed Limiter" bringen Punkte für die Sternewertung. Systeme, die vollautomatisch - zum Beispiel über Verkehrszeichenerkennung das Geschwindigkeitslimit einhalten oder Systeme die nur darüber informieren - erhalten ebenfalls Punkte im Test. Es gibt bereits einige Fahrzeugmodelle, bei denen derartige Systeme zum Einsatz kommen.
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