Als "Sorgenkind" bezeichnete Steinberger den Verkehr in punkto Emissionen. Eine Trendwende sei nicht sichtbar. Darum will der Fonds den Ausstieg aus fossiler Energie forcieren. Ein Musterbeispiel sei der Tesla Roadster. Die Eckdaten des rein mit Strom betriebenen Sportwagens sollen zeigen, dass die Technologie für die Markteinführung bereit ist. Mit mehr als 250 Pferdestärken schafft der Flitzer mit optischer Verwandtschaft zum Lotus Elise mehr als 200 km/h Spitzengeschwindigkeit und 393 Kilometer, ohne dass der Batterie der "Saft" ausgeht. Damit kommt der Roadster wesentlich weiter als bisher präsentierte E-Autos, so der Hersteller.
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Seine Ausdauer verdankt der Wagen insgesamt 6.831 zusammengesteckten Laptop-Akku-Zellen mit einer Lebensdauer von rund 160.000 Kilometer, hieß es von Tesla. Die Batterie bringt rund 450 Kilogramm auf die Waage - das entspricht mehr als einem Drittel des Gesamtgewichts des Elektroautos (1.240 Kilogramm). Die Ladezeit bei Starkstrom beträgt rund vier Stunden.
99.000 Euro - auch Schwarzenegger schlug schon zu
Mit einem Preis von 99.000 Euro ohne Mehrwertsteuer ist der Tesla Roadster nichts für die schmale Geldbörse. Stars wie George Clooney und Arnold Schwarzenegger haben aber bereits einen in der Garage stehen, bestätigte Aaron Platshon von Tesla Europe.
Trotz des stolzen Kaufpreises macht das ökologische Sportauto aus Silicon Valley (Kalifornien) den etablierten Autokonzernen Kopfzerbrechen. Für den Klimafonds sei der Sportwagen zwar kein Alltagsauto, aber ein Technologieträger für die Zukunft - vor allem das Chassis aus Kohlefaser und die Batterie.
Ab Mai 2009 in Europa
Insgesamt 500 Stück seien bisher in den USA ausgeliefert worden. Weltweit sind 1.200 Käufer auf der Warteliste. Der Vertrieb in Europa soll im Mai 2009 starten. 250 Roadster sind hier schon vorgemerkt, so der Hersteller. Auch in Österreich sollen bekannte Persönlichkeiten den Roadster-Vertrag schon unterzeichnet haben - Namen durfte Tesla jedoch vorerst nicht nennen.
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