Ein wenig Abhilfe können zum Beispiel schwarze Johannisbeeren schaffen. In dem Moment, in dem sich Herpes ankündigt, sollten sie griffbereit sein, denn ihr konzentrierter Saft kann helfen, die Beschwerden rasch wieder abklingen zu lassen. Ganz praktisch ist es hierbei, frische schwarze Johannisbeeren zu entsaften und in Eiswürfelformen einzufrieren. So hat man sie immer frisch und schnell zur Hand.
Wirksam sind auch Melissenextrakt oder Kamille. Beides lässt sich am besten in Form eines Dampfbades anwenden, da sich auf diese Weise die Poren der Haut weiter öffnen und die Wirkstoffe (z. B. entzündungshemmendes Allantoin, etc.) besonders gut eindringen können.
In der fernöstlichen Welt schwört man auf scharfe Nahrungsmittel wie Chili, Knoblauch und Ingwer. Vor allem Ingwer hat eine Wirkung, die das drohende Herpesbläschen erst gar richtig aufblühen lässt und sogar dauerhaft bekämpfen kann. Die antivirale Wirkung tötet den aktuellen Herpes dabei komplett ab.
Wichtig ist, dass das Bläschen so früh wie möglich, also schon in der Entstehungsphase, behandelt wird: Sobald sich ein Bläschen ankündigt, frischen Ingwer in einer dünnen Scheibe auf das Bläschen legen. Nach 5 Minuten, wenn die betroffene Stelle warm wird, wieder abnehmen. Meist reicht die einmalige Behandlung während des akuten Ausbruchs. Sollte sich das Bläschen trotzdem wieder bemerkbar machen, Behandlung so lange wiederholen, bis es Ruhe gibt.
Tipp: Da nicht immer und überall frischer Ingwer erhältlich ist, empfiehlt es sich, eine frische Ingwerknolle in feine Scheiben zu schneiden und einzufrieren. So hat der Ingwer eine zusätzliche angenehm kühlende Wirkung.
(Quelle: medicalpress)
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