Über Sinn oder Unsinn dieses Autos brauchen wir hier nicht diskutieren, auch wenn Porsche betont, dass der „Turbo S“ nicht mehr Sprit verbraucht als der „Turbo“. Jedenfalls im Normtest, 14,9 Liter stehen da im Datenblatt (CO2 358 g/km), aber sicher nicht auf der Abrechnung des durchschnittlichen Fahrers.
Aber Porsche erfüllt ja nur die Wünsche seiner Kundschaft speziell in den neuen, aufstrebenden Märkten Osteuropas und Asiens, wie man betont. Dort freuen sich reiche Menschen offenbar darüber, dass mit dem „S“ noch mal 50 PS mehr zu Diensten stehen und der 4,8-Liter-V8-Motor mit Biturbo-Aufladung zwischen 2250/min und 4500/min ein Drehmoment von 750 Nm zur Verfügung stellt.
Dezent? Ja, da ist was...
Äußerlich ist der Turbo S an 21-Zoll-Cayenne-SportPlus-Rädern in Leichtmetall mit lackierten Radhausverbreiterungen sowie Sportendrohren in Vier-Rohr-Optik aus Aluminium-Feinguss zu erkennen. Zudem sind die vorderen Lufteinlassgitter in Wagenfarbe lackiert. Den neuen Farbton „Lavagraumetallic“ bezeichnet Porsche als dezent. Immerhin.
Luftfederung sowie Niveauregulierung und Fahrwerkshöhenverstellung samt „Porsche Active Suspension Management“ (PASM) mit Wankstabilisierung sind serienmäßig. Auf Wunsch bremst man mit Keramikbremsen, Meissner Porzellan ist auch gegen Aufpreis nicht zu bekommen.
Ab August 2008 ist der schnelle Große erhältlich, in Österreich ab 162.400,-- Euro. Da ist dann aber das BOSE-Surround-Sound-System mit 14 Lautsprechern und 410 Watt schon dabei. TV kostet extra.
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