Während sich die technischen Parameter der neuen und sehr geräumigen Mittelklasse-Modelle durchaus ähneln (u.a. 6-Gang-„Tiptronic“, Frontantrieb, höchste Komfort- und Sicherheitsstandards, serienmäßige Klimaanlage), differenzieren sie sich konzeptionell und optisch deutlich. Dementsprechend unterschiedlich ist ihre Positionierung: Der New Bora soll insbesondere Familien als praktischer, hochwertiger, vielseitiger und fahrdynamischer Begleiter für jeden Tag ansprechen, der Lavida ist eher lifestyleorientiert ausgelegt, als eine Art chinesischer Klein-Phaeton; er ist der erste komplett in China designte und entwickelte Volkswagen.
Mit einer Länge von 4,54 Metern und einer Breite von 1,77 Metern liegt der New Bora nahe am europäischen Jetta, der Radstand mit 2,61 Zentimetern deutlich länger. Der Kofferraum fasst 450 Liter.
Serienmäßig sind unter anderem ABS, Fahrer- und Beifahrer-Airbag, Servolenkung, elektrische Fensterhebern, Klimaanlage und ein mp3-fähiges CD-Radio. Via Aufpreisliste haben die chinesischen Kunden Zugriff auf so ziemlich alles Wesentliche, was auch hierzulande verlangt wird, von Leder bis Navi.
VW olé!
Der Lavida („Lavida“ wurde aus dem Spanischen abgeleitet und soll für Lebensfreude, Hoffnung und Leidenschaft stehen) ist sieben Zentimeter länger und ein wenig schmäler als der New Bora, der Kofferraum fasst 22 Liter mehr. Der Innenraum ist deutlich edler ausgestattet, mit hochwertigen Oberflächen und sogar Holzapplikationen. In der Grundausstattung sind zusätzlich zu den New-Bora-Merkmalen elektrische Fensterheber, Alarmanlage und USB-Schnittstelle an Bord. Statt zwei gibt es hier drei Ausstattungslinien.
Preise gibt es noch nicht, Marktstart ist im Sommer.
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