Neben Aufschlagtests zur Prüfung der Stoßdämpfung wurde auch die Kratzfestigkeit der Visiere, die Regendichtheit, die Effizienz der verschiedenen Belüftungssysteme und der Geräuschpegel innerhalb der Helme getestet. Ergänzend wurde als Referenzprodukt ein Helm aus dem untersten Preissegment (unter 50 Euro) geprüft.
In der Gesamtwertung liegen alle zehn Helme sehr eng beisammen. Der Sieger, Schuberth R1, überzeugte neben seinen soliden Allgemeineigenschaften speziell durch seinen hohen Tragekomfort und durch die Lärmdämmung. Als besonderes Zuckerl für den Fahrer verfügt dieses Modell über eine serienmäßige Sonnenblende.
Der Helm aus der "Billigklasse" schnitt nur mit "bedingt empfehlenswert" ab. Er erfülle zwar die Anforderungen eines zeitgemäßen Unfallschutzes befriedigend und stellt diesbezüglich kein Sicherheitsrisiko dar. Eine Abwertung wurde bei diesem Helm aber wegen der eklatant schlechten Visiereigenschaften vorgenommen. "Das Visier beschlägt schnell und trägt leicht Kratzer davon. Die Sicht wird dadurch schwer beeinträchtigt, damit ist Gefahr im Verzug", begründete ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl die schlechte Benotung.
Das Braincap - wie es bei vielen Chopper-Fahrern beliebt ist - wurde Stoßdämpfungsprüfungen unterzogen. "Vor diesen Helmen kann man nur warnen, sie bieten keinerlei Schutz", so der ÖAMTC-Experte.
Die getesteten Helme und ihre Bewertungen
Alle Testergebnis im Einzelnen siehe Infobox!
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