Geht Jacht!

Audi präsentiert Q7 im Bootsstil

Motor
04.03.2008 11:14
Im VW-Konzern hat man’s mit der Verbindung von Autos und Jachten. Audi präsentiert auf dem Genfer Automobilsalon einen Q7, der ganz im Bootsstil auftritt. „coastline“ heißt das Konzeptfahrzeug. Einen VW Phaeton mit Bootsanleihen und ein schnittiges Motorboot mit seinem V6-Dieselmotor gibt es bereits serienmäßig.

Diesmal ist der Diesel der weltweit stärkste Diesel in einem Serienauto – der Sechsliter-V12 mit 368 kW (500 PS) Leistung, und er wird auch nicht in einem Boot verbaut, sondern lediglich in der Q7-Studie, die dafür aber viel mehr wie eine Jacht aussieht als der angesprochene VW Phaeton (siehe Infobox).

Der Audi Q7 coastline ist in einem speziellen Weiß lackiert – einem Perleffekt-Lack, in dessen Bezeichnung Inuit die glitzernde Helligkeit der Polarregion anklingen soll. Er hat die gleichen Karosseriemodifikationen wie der Audi Q7 V12 TDI, seine verbreiterten Radläufe und die markanten Stoßfänger vorn und hinten fallen auf den ersten Blick ins Auge.

Der Innenraum ist ziemlich stylish– hier dominiert, ähnlich wie auf vielen teuren Yachten, der Farbton Alabasterweiß. Der Bodenteppich und die bestickten Fußmatten aus feiner Wolle, die Verkleidung der Säulen, der Dachhimmel, die Sitzbezüge aus Valcona- und samtigem Velvet-Leder, die Gurte, das Lenkrad, die Front des Cockpits und die Türverkleidungen – all diese Komponenten leuchten in Weiß. Ebenso die meisten Schalter und Regler sowie die Schalttafel samt Hutze.

Im Kofferraum ganz Motorjacht
Aluminium-Elemente setzen im Innenraum zusätzliche Akzente, sie finden sich beispielsweise an den Lufteinlassdüsen und den Türöffnern. Modische Akzente setzen außerdem ein nussbrauner Keder im Sitz sowie eine feine braune Biese in der Schalttafel und an der Tür. Teile der Armauflagen, der Schaltknauf und die inneren Einstiegsleisten bestehen aus amerikanischem Nussbaumholzfurnier, in dem schmale Streifen aus dunklem geräuchertem Eichenholz eingebettet sind – ein weiterer Bezug zum Bootsbau. Die gleiche Kombination dient auch als Boden für den Gepäckraum mit zwei integrierten Klappboxen. Das Holz wird nicht lackiert, sondern gewachst – seine Poren bleiben offen, was einen ganz individuellen haptischen Charme und seidigen Glanz vermittelt.

Schön anzuschauen – und am besten nur im weißen Anzug zu betreten…

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