Anwälte sind der Meinung, dass die virtuellen Casinos gegen ein 2006 erlassenes Glücksspielverbot im Internet oder das Gesetz gegen illegales Glückspiel von 1970 verstoßen. Sollten Prüfungen des amerikanischen FBI ergeben, dass das virtuelle Glücksspiel gegen geltendes US-Gesetz verstößt, droht Linden Lab eine Anzeige.
Allerdings ist bislang unklar, ob und inwieweit die Erfinder der virtuellen Welt von Second Life für derlei Verstöße verantwortlich gemacht werden können. Ginsu Yoon, Vizepräsident für wirtschaftliche Angelegenheiten bei Linden Labs, betonte, dass man gerne Richtlinien für das virtuelle Glücksspiel erarbeiten wolle, derzeit aber klare Vorgaben der Behörden fehlen würden.
In der virtuellen Welt von Second Life gibt es hunderte Casinos. Die drei größten Spielhallen machen nach Angaben ihrer Besitzer pro Monat einen eher bescheidenen Gewinn von 1.100 Euro.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.