Unternehmens-Bilanz

Miba will durch Strombedarf für KI weiter wachsen

Oberösterreich
17.04.2026 13:59

Der Umsatz des Technologieunternehmens Miba mit Zentrale in Laakirchen in Oberösterreich stieg um 1,2 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Beim Personal gab es hingegen einen leichten Rückgang. Wachstumschancen sieht das Unternehmen im steigenden Strombedarf.

Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds, wie das Technologieunternehmen mit Zentrale in Laakirchen betont, stieg der Umsatz der Miba im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,2 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro – und liegt damit in etwa auf dem Niveau von vor zwei Jahren.

Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer begründet das mit der „Innovations- und Technologieführerschaft. Wir entwickeln und produzieren einzigartige Lösungen für unsere Kunden.“

Energiebereich mit starkem Wachstum
Mehr als sechs von zehn Euro hat die Technologiegruppe mit weltweit 30 Produktionsstandorten im Industriegütermarkt verdient, 38 Prozent des Umsatzes kamen aus der Autobranche. Starkes Wachstum verzeichnet die Miba im Energie-Bereich, also bei Produkten für etwa Windturbinen, Wasserkraftwerke und für effiziente Stromnetze mit geringem Übertragungsverlust. Dort ist der Umsatz in den vergangenen drei Jahren um 75 Prozent auf nun 230 Millionen Euro gestiegen.

F. Peter Mitterbauer ist Vorstandsvorsitzender der Miba.
F. Peter Mitterbauer ist Vorstandsvorsitzender der Miba.(Bild: Miba / Foto Witzany)

Weitere Wachstumschancen sieht die Miba im steigenden Energiebedarf von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Betreiber würden den Strom dafür zunehmend selbst herstellen – „dabei kommen Motoren und Turbinen mit Gleitlagertechnologie der Miba zum Einsatz“, heißt es.

Personalstand leicht reduziert
Trotz des Umsatzwachstums gab es beim Personal einen leichten Rückgang: Waren Anfang 2025 weltweit noch 7566 Mitarbeiter beschäftigt, sind es aktuell „nur“ mehr rund 7400. Das Unternehmen verweist auf Anfrage dazu auf den Mitarbeiteraufbau in den vergangenen zehn Jahren – von zuvor 5800 auf nun eben 7400. „Dennoch setzen wir natürlich laufend Effizienz- und Produktivitätsverbesserungen um“, so die Miba.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen 120 Millionen Euro investiert, 54 Millionen Euro davon in Forschung und Entwicklung. Das entspricht einer F&E-Quote von 4,5 Prozent. „Unsere große finanzielle Unabhängigkeit schafft die nötigen Gestaltungsspielräume für Zukunftsinvestitionen“, sagt Vorstandschef Mitterbauer und spricht damit die Eigenkapitalquote an – sie ist von 58,3 Prozent im Jahr davor auf 60,9 Prozent gewachsen.

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