Der seit Jahren betriebene Plan, alle Sex- und Porno-Websites mit dem Kürzel ".xxx" in der Internetadresse zu versehen, ist gescheitert. Die zuständige Organisation ICANN lehnte die spezielle Endung für das Web-Rotlichtviertel ab.
Sowohl Gegner von Internet-Pornos als auch die Betreiber von Sex-Sites nahmen großteils gegen die neue Endung Stellung. Porno-Gegner befürchteten neue Erotik-Auswüchse und eine größere Akzeptanz des Rotlicht-Webs, die Betreiber von Sex-Websites befürchteten, dass die neue Endung das Blockieren von Sexseiten leichter machen würde.
ICANN lehnte ".xxx" mit der Begründung ab, dass das Kürzel "gefährdete Mitglieder" der Internet-Gemeinde nicht schützen könne.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.