11.03.2007 19:01 |

Virtuelles EU-Büro

EU-Vertretung in "Second Life"

Alles drängt in Second Life – auch die Politik! Die Europäische Union will sich eine Vertretung in der virtuellen Parallelwelt zulegen, mit deren Hilfe sie ihre bei bestimmten Themen schwache Kommunikationsarbeit mit Bürgern verbessern will.

Über 54 Prozent der mittlerweile 4,4 Millionen starken Bevölkerung in Second Life sind Europäer. Die US-Amerikaner stellen mit einem Anteil von 34 Prozent eine Minderheit dar. "Mit einem EU-Büro in Second Life wollen wir näher an die EU-Bürger herantreten und besser mit ihnen kommunizieren", erklärt Mikolaj Dowgielewicz, Sprecher der EU-Kommission, die Motive der EU im Business Week.

Wie der Second-Life-Auftritt der EU genau aussehen soll, darüber ist sich Dowgielewicz noch nicht im Klaren und betont, dass es sich mehr um ein Projekt der Kommunikationsabteilung handle, und weniger das der gesamten EU. Man sieht: Auch den Usern von Second Life bleibt in ihrer zweiten Welt, in der es keine Staatschefs und Ämter gibt, die Politik nicht erspart…

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