Mo, 22. Oktober 2018

Rauchen, Umweltgifte

14.11.2017 00:06

Lunge in Not durch gefürchtete COPD

Düstere Aussichten: Bis zum Jahr 2030 wird das "chronisch entzündliche Lungenleiden" die dritthäufigste Todesursache sein. In Österreich sind derzeit 400.000 Menschen durch Husten und Atemnot in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Frühe Diagnose ist wichtig!

COPD entsteht aufgrund einer chronischen Entzündung der Bronchien, welche die Lungenstruktur unwiderruflich zerstört. Rauchen steht mit Abstand an der Spitze der Gründe, gefolgt von Umweltschadstoffen wie Abgase, Feinstaub als Ursache bzw. Verstärker.

Die Krankheit lässt sich nicht heilen aber stoppen bzw. verlangsamen. "Wir wissen heute viel genauer, welche Medikamente und zusätzlichen Therapien bei den einzelnen Ausprägungsformen besonders gut wirken. So ist es möglich, die Behandlung für den jeweiligen Patienten maßzuschneidern", erklärt Priv.-Doz. Dr. Bernd Lamprecht, Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie, anlässlich des Welt COPD-Tages am 15. November.

COPD ist zwar in erster Linie eine Erkrankung der Atmungsorgane, in fortgeschrittenem Stadium können auch das Herz, die Muskeln, Knochen und Stoffwechselorgane betroffen sein. Umso wichtiger ist es, das Leiden in einem frühen Stadium aufzuhalten. Ein Lungenfunktionstest gibt hier Aufschluss.

Eva Rohrer, Kronenzeitung

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.