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26.12.2016 08:30

Das waren die spannendsten Handys des Jahres

2016 war ein erinnerungswürdiges Smartphone-Jahr - und zwar nicht nur wegen des Debakels rund um Samsungs durch Akkubrände in Verruf geratenes Galaxy Note 7, sondern vor allem durch einige innovative neue Ideen am Smartphone-Markt. Welche Geräte heuer bei der krone.at-Redaktion einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, erfahren Sie hier.

Bügelt alte Schwächen aus: Samsung Galaxy S7
Hätte es das Akku-Debakel nicht gegeben, hätte Samsungs Galaxy Note 7 sicherlich eine Chance auf eine Erwähnung in dieser Liste gehabt. Weil die Dinge aber kamen, wie sie gekommen sind, nehmen wir an dieser Stelle Samsungs Galaxy S7 in die Liste auf. Das Gerät glänzt mit tollem Display, starker Kamera, viel Performance - und behebt mit seinem wasserfesten Gehäuse und dem microSD-Slot zwei Mängel der Vorgängergeneration. Designentscheidungen, die schon beim Test des Geräts im Frühjahr positiv aufgefallen sind.

Schwarzweißfoto-Spezialist: Huawei P9
Als spannende Alternative hat Huawei in der ersten Jahreshälfte sein P9 in Stellung gebracht. Im Zuge einer Kooperation mit dem deutschen Kameraspezialisten Leica haben die Chinesen ihrem Android-Flaggschiff eine Doppelkamera mit zwei Bildsensoren spendiert - einmal für Farb-, einmal für Schwarzweiß-Bilder. Vor allem die separat nutzbare Schwarzweiß-Kamera, die deutlich lichtstärker als ihr Farbbild-Pendant ist, hinterließ einen spannenden Eindruck, fängt sie doch unter widrigsten Lichtverhältnissen noch brauchbare und rauscharme Schwarzweiß-Bilder ein.

Modulare Handys: LG G5 und Lenovo Moto Z
Die innovativsten Smartphones des Jahres kamen aus unserer Sicht von LG und Lenovo, wobei Lenovo das Projekt "modulares Smartphone" deutlich besser umgesetzt hat als der koreanische Rivale. Während beim LG G5 mit Weitwinkel-Zweitkamera verschiedene austauschbare Akkumodule - etwa mit besserem Lautsprecher oder Kamera-Griff - angeboten werden, für deren Tausch das Handy heruntergefahren und geöffnet werden muss, setzt Lenovos Moto Z auf einen magnetischen Andock-Mechanismus.

Hier werden bessere Lautsprecher, eine Kamera mit Zehnfach-Zoom, ein Zusatz-Akku oder sogar ein Mini-Beamer einfach magnetisch "angeflanscht" und benutzt. Erwähnenswert: Das nur 5,2 Millimeter dünne Gerät kommt leider ohne Audio-Klinkenanschluss. Der hatte im superdünnen Gehäuse keinen Platz mehr.

iPhone 7: Wasserfest, aber ohne Klinkenanschluss
Im über sieben Millimeter dicken Apple iPhone 7 hätte er theoretisch wohl schon Platz gehabt, Apple hat sich trotzdem zum laut eigenen Angaben "mutigen Schritt" entschieden, den Klinkenanschluss zu streichen. Überdies haben die Ingenieure aus Cupertino den Home-Button überarbeitet: Er ist nun nicht mehr drückbar, sondern gibt mittels Vibrationsmotor Rückmeldung. Wohl ein Tribut an das nun erstmals in der iPhone-Geschichte wasserfeste Gehäuse des iPhone 7. Erwähnenswert: Die Plus-Variante hat wie manch Android-Rivale nun eine Doppelkamera.

Preis-Leistungs-Tipp: Lenovo Moto G4 (Plus)
Nachdem alle bisher genannten Geräte im Premium-Segment angesiedelt sind, soll in dieser Rückschau auch ein Preis-Leistungs-Tipp nicht fehlen. Hier hat Lenovo mit seinem Moto G4 (Plus) eine saubere Leistung abgeliefert und hinreichend starke Technik sowie ein Full-HD-Display in ein erschwingliches Mittelklassegerät gesteckt. Die teurere Plus-Variante bietet in dieser Preisklasse eine erstaunlich gute Kamera, beide Geräte können über den Online-Shop Moto Maker mit ungewöhnlichen Covers an die eigenen Vorlieben angepasst werden.

Nicht das beste Jahr für HTC und Sony
Etwas zu gewöhnlich hat sich heuer der taiwanesische Smartphone-Pionier HTC gegeben. Zwar bietet sein Android-Flaggschiff HTC 10 alle Finessen, die man von einem aktuellen Oberklassegerät erwartet bis hin zu einer optisch stabilisierten Selfie-Kamera und überdies erfreulich schlanke, nah am Google-Standard operierende Software. Modulare Features, Doppelkameras oder ein über Spritzwasserfestigkeit hinaus wasserdichtes Gehäuse hat das Gerät aber nicht.

Ein Problem hat auch Sony: Nach der durchaus beliebten Xperia-Z-Reihe hat man sich im Frühling mit dem Xperia X neu zu positionieren versucht - und prompt Liebhaber des wasserfesten Vorgängers vergrault. Im Herbst haben die Japaner mit dem ungewöhnlich benannten Xperia XZ zwar die Notbremse gezogen und überdies eine Hightech-Kamera mit Dreifach-Sensor eingeführt, ob das hilft, wird sich aber wohl erst in den kommenden Monaten zeigen.

Dominik Erlinger
Dominik Erlinger

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