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17.10.2016 10:27

Japan setzt zur Terrorabwehr auf Gesichtserkennung

Japan will sich mit Gesichtserkennung vor Terroristen schützen: Eine neue Gesichtserkennungstechnik zur Terrorabwehr wurde nach Angaben des Justizministeriums am Montag an 156 Flughäfen und Häfen im ganzen Land in Betrieb genommen, um die Gesichter von Ausländern bei der Einreise nach Japan nun automatisch mit Bildern von Terrorverdächtigen abzugleichen.

Ausgenommen von der Maßnahme sind nach Angaben eines Sprechers der Einwanderungsbehörde Kinder unter 16 Jahren, Diplomaten und nachweislich in Japan wohnhafte Ausländer. Auch der deutsche Innenminister Thomas de Maiziere hatte sich kürzlich dafür ausgesprochen, Terrorverdächtige an Bahnhöfen und Flughäfen mit einer Gesichtserkennungssoftware aufzuspüren.

In Japan, einem der sichersten Länder der Welt, müssen sich seit November 2007 alle Ausländer ab einem Alter von 16 Jahren bei der Einreise fotografieren und ihre Fingerabdrücke abnehmen lassen. Bisher verglichen Beamte der Einreisebehörde die Bilder manuell mit denen von Terrorverdächtigen, wie die Agentur Kyodo meldete.

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