29.07.2016 10:15 |

Der Po als Blickfang

Möglichkeiten, einen flachen Po aufzupeppen

Kim Kardashian ist US-amerikanischer Reality-TV-Star, Unternehmerin und Model. Berühmt wurde sie aber vor allem aufgrund ihres voluminösen Gesäßes. Wir verraten, wie das Schönheitsideal in Europa aussieht und welche operativen Möglichkeiten es gibt, einen flachen Po "aufzupeppen".

Zu breit, zu schmal, zu voluminös, zu flach - es gibt wohl kaum eine Frau, die sich noch nie Gedanken über ihren Po gemacht hat. Männer sind ja von Natur aus begünstigt.

Jenen, die aufgrund ihrer flachen "Kehrseite" psychisch leiden, kann immer besser mit plastisch-chirurgischen Methoden geholfen werden. Niemand muss dabei Kim Kardashian nacheifern. Ihr sehr voluminöses Gesäß entspricht in Europa nicht dem gängigen Ideal. "Einen schönen und jugendlich wirkenden Po macht nicht das Volumen alleine aus - auch wenn es ein wesentlicher Faktor ist. Denn umso mehr die Backen und die Lendenwirbelsäule in einer Ebene liegen, desto älter wirkt die Person. Für das Erscheinungsbild spielen aber ebenso die Form von Becken und Hüfte, der Beckenstand, die Fülle der äußeren Gesäßhälften, das Verhältnis von Gesäß- und Lendenumfang sowie andere Aspekte eine Rolle", klärt Dr. Harald Beck, Plastischer Chirurg aus Wien, auf.

Das hört sich nach Wissenschaft an, meinen Sie? Ist es auch, mittlerweile werden dazu immer mehr Studien durchgeführt. In Österreich gibt es die Möglichkeit, seinen "Allerwertesten" mit Eigenfett oder einem Implantat "aufpeppen" zu lassen. Silikonimplantate werden durch einen Schnitt oberhalb des Afters in die Po-Falte geschoben. "Betroffene Frauen dürfen sich dann über mehr Volumen freuen, aber die Form wird damit nicht verbessert. Zudem besteht die Gefahr von Wundheilungsstörungen", berichtet der Experte. Diese OP wird daher nur selten durchgeführt.

"Bessere Ergebnisse erzielt man mit Eigenfettinjektionen", so Dr. Beck. Dafür saugt der Plastische Chirurg Fettzellen (hierzulande im Schnitt 1000 cm³, in den USA bis zu 4000 cm³!) an ungeliebten Stellen, etwa der Hüfte, ab und spritzt sie während desselben Eingriffs durch kleinste Hautöffnungen in die Backen. Nach der OP sollte man bis zu sechs Wochen wenig sitzen und Kompressionswäsche tragen, damit die Form langfristig erhalten bleibt.

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