26.07.2006 12:49 |

Tolle Kiste

Fiat Panda lernt Schwimmen

Als tolle Kiste für alle Lebens-Lagen ist der Fiat Panda ja bereits bekannt. Ein findiger Italiener hat den Kleinwagen jetzt von Straße und Gelände aufs Wasser verfrachtet. Mit seinen Schwimmflügerln hat der Panda Schwimmen gelernt und darf sogar mit großen Schiffen spielen!

James Bond hätte seine Freude mit diesem Auto. Panda Terramare nennt der Mailänder Ingenieur Maurizio Zanisi sein Land-/Wasser-Gefährt, zu Deutsch LandMeer. Ein Kompressor bläst die Schwimmflügerl auf, die sich an Auslegern rund um die Kiste legen, am Heck sorgt ein Jetstrahl-Triebwerk für flotten Vortrieb: Bis zu 30 Knoten sind drin! Umgerechnet sind das etwa 55 km/h. 

Das Triebwerk ist unter einer Plattform angebracht, die sich hinter dem Heck befindet. Sie taugt wunderbar für einen Sprung ins Wasser. Ein- und ausgestiegen wird über das offene Dach, das bis ganz nach hinten aufgeschnitten ist. Innen sieht es mehr aus wie in einem Boot als in einem Auto. Hydraulik, Seile, Rettungsringe. 

Dabei ist der Terramare nicht nur für den Ausflug zum Schotterteich gut: Er hat sogar schon den Ärmelkanal durchquert! Von Folkstone bis zur französischen Küste war er 6 Stunden 15 Minuten unterwegs. Zuvor gab es einige Ausfahrten am Comer See (wo George Clooney wohnt) und am Lago Maggiore sowie zwischen Neapel und der Insel Capri (wo die rote Sonne im Meer versinkt). 

Zanisi will den Terramare in einer Kleinserie auflegen. Kosten soll er dann schätzungsweise rund 100.000 Euro.

Dienstag, 18. Mai 2021
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