Mo, 20. August 2018

50 Modelle geprüft

11.11.2015 15:34

Behörde findet erhöhte NOx-Werte bei vielen Pkws

Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt hat bei einer Überprüfung der Schadstoffemissionen von Neuwagen verschiedener Hersteller teilweise erhöhte Stickoxidwerte festgestellt. Ausgelöst wurden die Nachuntersuchungen durch den Abgas-Skandal bei VW.

Wie das KBA jetzt bekannt gab, untersucht die Behörde bereits seit Ende September mehr als 50 unterschiedliche Diesel-Fahrzeuge deutscher und ausländischer Hersteller. Nachgeprüft werden demnach "Autos des VW-Konzerns und anderer marktbestimmender Hersteller". Die Auswahl erfolgte auf Basis der Zulassungsstatistik und mit Bezug auf verifizierte Hinweise Dritter über auffällige Schadstoffemissionen.

Der Schadstoffausstoß der Diesel-Aggregate wird sowohl auf dem Rollenprüfstand als auch durch sogenannte Portable Emissions-Messsysteme (PEMS) auf der Straße ermittelt. Etwa zwei Drittel der Messungen sind laut KBA bereits durchgeführt. Auf Basis der Rohdaten seien bisher zum Teil erhöhte Stickoxidwerte bei unterschiedlichen Fahr- und Umgebungsbedingungen festgestellt worden, so die Behörde. Die Daten würden nun in Gesprächen mit betroffenen Herstellern und Genehmigungsbehörden bewertet. Erst danach kann das Bundesamt rechtlich belastbare Ergebnisse vorlegen.

Überprüft werden die folgenden Hersteller: Audi (A6, A3), BMW (3er, 5er), Ford (Focus, C-Max), Opel (Astra, Insignia, Zafira), Mercedes (u.a. C-Klasse), Porsche (Macan), Smart, VW (u.a. Golf), Alfa Romeo (Giulietta), Chevrolet (Cruze), Fiat (Panda, Ducato), Dacia, Hyundai (ix35, i20), Honda (HR-V), Jeep (Cherokee), Land Rover (Evoque), Mazda (Mazda6), Mini, Mitsubishi (ASX), Nissan (Navara), Peugeot (308), Renault (Kadjar), Toyota (Auris) und Volvo (V60).

Der VW-Konzern hatte den Schadstoffausstoß bei Diesel-Motoren manipuliert, wie im September ans Licht gekommen war.

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