Mails manipuliert

Steirische Firma von Hackern um Geld gebracht

Web
11.09.2015 10:10
Hackerangriff mit teuren Folgen in der Steiermark: Unbekannte Täter haben sich in den Mailverkehr zwischen einer Grazer und einer griechischen Firma gehackt und so über eine Bankanweisung mehrere Tausend Euro ergaunert, wie die zuständige Landespolizeidirektion am Freitag mitteilte.

Die unbekannten Täter hatten der Grazer Firma vorgetäuscht, dass die Zahlungen wegen der griechischen Banken-Beschränkungen auf ein Konto in Ungarn umgeleitet werden müssen. Ohne bei ihrem griechischen Geschäftspartner Rücksprache zu halten, überwies die Firma das Geld daraufhin auf das "Täterkonto" in Ungarn.

Als der Schwindel bemerkt wurde, war es schon zu spät: Die Kriminellen hatten den Betrag bereits kurz nach der Überweisung abgehoben, eine Rückbuchung war nicht mehr möglich. Die Polizei rät deshalb, bei Einlangen verdächtiger Mails unbedingt telefonisch Rücksprache mit dem Geschäftspartner zu halten.

Die Vorgehensweise der Täter wird als "Man in the Middle"-Angriff bezeichnet: Der Angreifer klinkt sich dabei in die Kommunikation zwischen Gesprächspartnern ein und gibt sich gegenüber diesen, nachdem er die Kontrolle über den Datenverkehr übernommen hat, als das jeweilige Gegenüber aus.

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