Es ist der chinesische Markt, der es den Lotus-Verantwortlichen angetan hat. Zu lukrativ ist es, am SUV-Boom teilzuhaben. "Allein dieses Jahr werden in China sechs Millionen SUVs verkauft", sagte Lotus-Chef Jean-Marc Gales dem Magazin Autocar. "In vier Jahren sollen es sogar acht Millionen sein. Der Markt der C-Segment-SUVs wird dort größer sein als der deutsche Gesamtmarkt." Porsche dürfte im Land der Mitte derzeit rund 30.000 Macan pro Jahr verkaufen.
Technische Details gibt es für den Crossover-Lotus noch nicht, aber er dürfte rund 200 kg leichter als ein Porsche Macan werden. Unter der Haube erwarten wir die bekannten Lotus-Motoren, also 1,8-Liter-Vierzylinder und 3,5-Liter-Sechszylinder. Auch ein Hybridantrieb ist denkbar.
Geländeambitionen hat Lotus nicht, im Gegenteil: "Unser Auto soll das leichteste seiner Klasse werden - und das schnellste auf der Rennstrecke", tönt Gales.
Lotus und die malaysische Mutterfirma hat bereits ein Joint Venture mit dem chinesischen Autohersteller Goldstar unterzeichnet. In ein bis zwei Jahren soll ein erster Prototyp fertig sein. Ob das Design etwas mit der Studie APX aus dem Jahr 2006 (Bild) zu tun hat, wird sich zeigen.
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