Cyberkriminelle haben Anfang der Woche die Casinos Austria angegriffen. Die Täter konnten dabei Daten von rund 150.000 Kundinnen und Kunden abgreifen – welche genau, ist noch nicht klar.
Die Casinos Austria sind Anfang der Woche Opfer eines Cyberangriffs geworden. Unbekannte haben sich laut Bericht des ORF über das System eines externen Dienstleisters Zugang zum Webshop verschafft und die Daten von rund 150.000 Kundinnen und Kunden abgegriffen.
Keine Bankdaten erbeutet
Die Sicherheitslücke sei mittlerweile geschlossen. Bank- oder Kreditkartendaten seien von dem Vorfall nicht betroffen gewesen, weil diese nicht gespeichert werden. Die Casinos raten dennoch zu besonderer Vorsicht.
Welche Datensätze genau von der Cyberattacke betroffen sind, wird derzeit laut Bericht zufolge noch untersucht. In Frage kämen demnach Informationen wie Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse, Bestellungen oder Gutscheincodes. Diese könnten nun zu gezielten Phishing-Versuchen oder für Identitätsbetrug wie Bestellungen auf den Namen von Personen, deren Daten ausgespäht wurden, genutzt werden, warnten die Casinos Austria in einem Mail an die betroffenen Kunden.
Kunden sollten deshalb keinesfalls auf Links oder Anhänge in unerwarteten Nachrichten klicken und niemals Passwörter oder Kreditkartendaten bekannt geben. Ermittlungen, wer hinter dem Hackerangriff steckt, laufen.
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